Eröffnung des Chinesisch-Deutschen Hochschulzentrums an der Universität Qingdao

Als "weiteren Meilenstein in der langjährigen Partnerschaft der Provinz Shandong und Bayern" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel das neue Chinesisch-Deutsche Hochschulzentrum an der Universität Qingdao bezeichnet, das der Minister am Mittwoch in der chinesischen Partnerprovinz Bayerns eingeweiht hat.

31.10.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Ende April dieses Jahres in Bayreuth eröffnete Bayerische Hochschulzentrum für China erhalte damit sein Pendant an der Universität Qingdao, sagte der Minister. Die Zentren haben als zentrale Serviceeinrichtungen zum Ziel, die Kooperation zwischen den Hochschul- und Forschungseinrichtungen Bayerns und der Provinz Shandong sowie der Volksrepublik China zu fördern und zu intensivieren. Goppel: "Wir wollen die zahlreichen bereits vorhandenen Kontakte stärker vernetzen, neue Kontakte etablieren und potentielle Partner zusammenführen." Derzeit bestehen 83 Hochschulpartnerschaften zwischen Bayern und China. Mit knapp 2.800 Studierenden stellt China die stärkste Gruppe ausländischer Studierender in Bayern überhaupt.

Der Einrichtung der Hochschulzentren in Bayreuth und Qingdao ging ein bereits seit über 10 Jahren laufender intensiver Austausch der beiden Hochschulen voraus. 1993 wurde der "Gemeinsame Projektrat Bildung" eingerichtet, der für die Koordinierung des Hochschulaustausches zuständig ist. In diesem Rahmen wurde mit wissenschaftlicher Unterstützung der Universität Bayreuth ein Institut für interkulturelle Deutschstudien an der Universität Qingdao aufgebaut. Dem schloss sich die Entwicklung eines Bachelor- und Masterstudiengangs "Interkulturelle Germanistik" an. Zudem kommen jedes Jahr Studierende und Dozenten aus Qingdao an die Universität Bayreuth und verbringen dort ein Auslandssemester bzw. nehmen an Fortbildungsveranstaltungen teil. Umgekehrt können auch Studierende aus Bayreuth für ein Jahr in Qingdao studieren.

Nähere Informationen sind im Internet unter www.baychina.de abrufbar.


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