EUCOR-Masterstudiengang Rechtswissenschaften erhält Oberrheinischen Hochschulpreis "Prix Bartholdi"

Der trinationale Studiengang EUCOR-Master in den Rechtswissenschaften (Master Droit EUCOR) hat den Oberrheinischen Hochschulpreis 2007 in der Kategorie "Projektgruppe Grenzüberschreitender Studiengang" erhalten. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg würdigte den neuen Studiengang am 9. November anlässlich der Festveranstaltung in Basel als "wichtigen weiteren Baustein des grenzüberschreitenden Studienangebots am Oberrhein".

09.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der von den Universitäten Basel, Freiburg und Strasbourg eingerichtete Studiengang wurde zum Wintersemester 2007/08 erstmalig angeboten. Die Studierenden schließen ihr Studium nach zwei Semestern mit drei Diplomen, dem "Master of Law" (Basel), dem "LLM" (Freiburg) und dem "Master en études européennes (Strasbourg) ab.

Der Oberrheinische Hochschulpreis wurde im Jahr 2001 auf Initiative der elsässischen Hochschuldozentin Dr. Christel Ladwein ins Leben gerufen und hat sich mittlerweile zu einer anerkannten Institution entwickelt. Er unterstützt die Zusammenarbeit und den interkulturellen Austausch an den Hochschulen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Oberrheinregion. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Er ist nach dem 1834 in Colmar geborenen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi benannt, dem Schöpfer der Freiheitsstatue auf Liberty Island, New York. In der Kategorie "Grenzüberschreitender Studiengang" ist der Preis nicht dotiert.

"Der ´Prix Bartholdi´ symbolisiert in hervorragender Weise den Brückenschlag zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und unterstützt damit gleichsam die Entwicklung einer Europäische Metropolregion am Oberrhein, die wir mit unseren Partnerländern weiter vorantreiben wollen", begrüßte Minister Frankenberg dieses Engagement, das von der Wirtschaft großzügig mitgetragen wird.

"Neben dem 1989 gegründeten Universitätsverbund EUCOR sind auch die anderen Hochschularten beiderseits des Rheins über gemeinsame Lehrangebote und Forschungsprojekte miteinander verbunden", stellte der Wissenschaftsminister die breite Vielfalt der grenzüberschreitenden bi- und trinationalen Studienmöglichkeiten heraus. "Die Studierenden erhalten hierbei an den verschiedenen Hochschulen nicht nur zwei oder drei international anerkannte Studienabschlüsse, sondern erweitern auch ihr Verständnis gegenüber Sprachen, Kulturen und Mentalitäten." Damit seien Sie für die Herausforderungen auf dem globalen Bildungs- und Arbeitsmarkt bestens gerüstet.


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