Baden-Württemberg

Exzellenzinitiative - Baden-württembergische Universitäten reichen 36 Projektskizzen ein - Stuttgart und Tübingen wollen Elite-Uni werden

Die neun baden-württembergischen Universitäten haben sich mit insgesamt 36 Projektskizzen um eine Förderung in der Exzellenzinitiative beworben. Dies teilte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am 31. August in Stuttgart mit.

31.08.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"In der Exzellenzinitiative ist die wissenschaftliche Qualität das einzige Entscheidungskriterium. Die Forschungsvorhaben aus dem Land sind wissenschaftlich ambitioniert und gehen gesellschaftlich relevanten Fragestellungen nach. Sie befassen sich unter anderem mit den Zukunftsthemen Nachhaltigkeit, Energie, Wasserversorgung und Konfliktbewältigung", sagte Frankenberg. Gleichzeitig wünschte er allen Bewerberbungen viel Erfolg.

Die eingereichten Projektskizzen in den drei Förderlinien Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte werden in einem zweistufigen Verfahren begutachtet. Unter den 36 Anträgen aus Baden-Württemberg sind Entwürfe für zwei Zukunftskonzepte, 16 Exzellenzcluster und 18 Graduiertenschulen. Am 2. März 2011 entscheidet eine Expertenkommission, welche Skizzen zu einem Vollantrag ausgearbeitet werden dürfen. Die Förderentscheidung ist für den 15. Juni 2012 geplant.

Die Exzellenzinitiative wird bereits zum zweiten Mal veranstaltet. In den Jahren 2006 und 2007 wurden Projekte mit einem Gesamtvolumen von 1,9 Milliarden und einer Laufzeit bis zum Jahr 2012 bewilligt. In Baden-Württemberg liegen vier der bundesweit neun Elite-Hochschulen, deren Zukunftskonzept gefördert wird. Sieben der bundesweit 37 Exzellenzcluster und neun der bundesweit 39 Graduiertenschulen sind an einer Landesuniversität angesiedelt.

Alle bislang Geförderten können eine Fortsetzung beantragen. Darüber wird gemeinsam mit den Neuanträgen am 15. Juni 2012 entschieden, nachdem eine Expertenkommission am 2. März 2011 eine Vorauswahl getroffen hat. Insgesamt stehen rund 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent von den Ländern.

Kurzübersicht über die Anzahl der Skizzen

|Universität|Graduiertenschulen|Exzellenzcluster|Zukunftskonzepte| |Freiburg|3 + 1*|2| | |Heidelberg|1 + 1*|2| | |Hohenheim|1|1*| | |KIT|4|3+ 1*| | |Konstanz|1|1| | |Mannheim| |1| | |Stuttgart|3|2 + 1*|1| |Tübingen|4|3 + 1*|1| |Ulm| |1*| | *Kooperationsprojekte mit insgesamt 2 oder 3 Partnern im Land


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