Fachhochschule Rosenheim: Einweihung des neuen Hörsaal- und Laborgebäudes

Das international hervorragende Renommee der Fakultät für Holztechnik an der Fachhochschule Rosenheim hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei der Einweihung des neuen Hörsaal- und Laborgebäudes hervorgehoben. Goppel: "Die einzigartige Ausbildungsprofile der Fachhochschule Rosenheim haben maßgeblich zum hervorragenden Ruf der Fakultät für Holztechnik beigetragen. Sie wurden national und international wiederholt kopiert."

17.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Mit einer Hauptnutzfläche von rund 3.900 qm und mit einem Investitionsvolumen von 23 Mio. Euro, so Goppel weiter, biete das neue Hörsaal- und Laborgebäudes den Studierenden und Lehrenden ein modernes und ansprechendes Arbeits- und Lernumfeld. Von der Laborausstattung wird auch die angewandte Forschung im Bereich Holzwirtschaft profitieren. Der Neubau führt die Einrichtungen der Fakultät für Holztechnik, die bisher auf dem gesamten Campus der Hochschule verstreut waren, unter einem Dach zusammen. Hier sind künftig Hörsäle- und Seminarräume, Werk- und Laborräume, Versuchshallen sowie Büros für das Hochschulpersonal untergebracht.

Mit Blick auf die steigenden Studierendenzahlen, insbesondere auf den doppelten Abiturjahrgang im Jahr 2011, hat die Staatsregierung ein umfassendes Ausbauprogramm für die staatlichen Universitäten und Fachhochschulen aufgelegt.

An den bayerischen Hochschulen sollen bis 2011 38.000 neue Studienplätze geschaffen und dafür 3.000 zusätzliche Stellen bereitgestellt werden. Bis 2013 sollen dafür über 1 Milliarde Euro aufgewendet werden. An der Fachhochschule Rosenheim sollen 606 neue Studienplätze entstehen. Dazu werden vorhandene Studiengänge ausgebaut und neue, innovative Studiengänge eingeführt. In Rosenheim wird im Rahmen eines innovativen Studienmodells ab kommendem Herbst der neue Studiengang Mechatronik eingerichtet: Darin wechseln sich Theorie und Praxis quartalsweise ab. Unternehmen der Region unterstützen dieses Modellprojekt durch die Finanzierung von zwei Stiftungsprofessuren.


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