Festsitzung der Fachhochschule anlässlich 140 Jahre Studium in Mittweida

"Seit ihrer Gründung als "Technicum" für die Ausbildung von Maschinenbau-Ingenieuren ist die Fachhochschule Mittweida ein Ankerplatz für die stetig anwachsende Wirtschaft und Industrie in der Region", gratulierte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute zum Jubiläum "140 Jahre Studium in Mittweida". Die Ingenieur-Ausbildung in Mittweida sei mit Persönlichkeiten wie August Horch oder Friedrich Opel verbunden, die ihr Studium hier absolvierten. Auch heute besitze die Hochschule in Exzellenzbereichen wie der Mechatronik, dem Hochleistungsmaschinenbau und besonders der Lasertechnologie nicht nur für die Region Bedeutung, sondern sei bundesweit anerkannt, so Dr. Eva-Maria Stange.

18.05.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Die Wissenschaftsministerin lobte die Fachhochschule für ihre ausgezeichneten Forschungsbereiche und den stringenten Ausbau von Bachelor- und Masterstudienangeboten. "Es ist es für mich angesichts dessen verständlich, wenn die sächsischen Fachhochschulen und darunter die Hochschule Mittweida für ausgewählte Bereiche ein eigenständiges Promotionsrecht fordern", sagte Dr. Stange. Sie habe den Vorsitzenden des Wissenschaftsrates gebeten, dazu eine Empfehlung des Wissenschaftsrates herbeizuführen.

Mit Blick auf die Verpflichtungen des Hochschulpakts 2020, den die Bund-Länder-Kommission Ende April in Form einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern auf den Weg gebracht hat, sagte Dr. Stange: "Angesichts des demografisch bedingten Rückgangs der sächsischen Abiturienten in den nächsten Jahren muss es uns gelingen, viele junge Menschen auch aus den anderen Bundesländern und aus dem Ausland für ein Studium in Mittweida zu gewinnen." Der Hochschulpakt 2020 biete genügend Ansporn, um die Studienanfängerzahlen zu halten. Die Absolventen könnten später zudem den Fachkräftenachwuchs in dieser zukunftsträchtigen Region sichern. Deshalb sei die Hochschule gefragt, die Studierenden intensiv zu betreuen und in die Hochschule und die Region zu integrieren.

Der Freistaat Sachsen hat seit 1991 rund 45 Millionen Euro in Gebäude und Ausstattung am Hochschulstandort Mittweida investiert.


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