Forschung in Niedersachsen

Der Niedersächsische Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Josef Lange hat am (heutigen) Montag das Biotechnikum des Niedersächsischen Kompetenzzentrums für Nachhaltige Holznutzung eröffnet. Das neue Zentrum wird vom Land mit insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert. Anschließend soll es sich über Drittmittel und Forschungsaufträge finanzieren.

29.06.2004 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

"Mit der Einrichtung von Kompetenzzentren und -netzen an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen versuchen wir, das an unterschiedlichen Standorten vorhandene Forschungspotenzial thematisch zusammenzuführen, um zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu kommen", so Staatssekretär Lange. "Schon jetzt können sie am Biotechnikum beteiligten Einrichtungen herausragende Forschungsleistungen vorweisen - durch die Bündelung der Kräfte können sie ihre Bedeutung im nationalen und internationalen Wettbewerb nun noch deutlich steigern."

An dem Zentrum sind neben der Universität Göttingen auch die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, die Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt (Göttingen) und das Fraunhofer-Institut für Holzforschung (Braunschweig) beteiligt. Die Wissenschaftler entwickeln in enger Kooperation mit Partnern aus der Industrie Verfahren für eine ressourcenschonende und wirtschaftliche Holznutzung. So wird beispielsweise erforscht, wie die Produktion von Spanplatten umweltfreundlicher gestaltet oder Holz effizient für die Energiegewinnung eingesetzt werden kann.

Pressesprecher
Thomas Philipp Reiter
Tel.: 0511 / 120-2604
Fax: 0511 / 120-2601
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