Frankenberg: Freiburg gehört zu den neun besten deutschen Universitäten

Bei der Eröffnung des Akademischen Jahres 2007/2008 an der Universität Freiburg gratulierte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg zu dem Erfolg der Universität in der Exzellenzinitiative. "Die Universität Freiburg gehört zu den neun besten deutschen Universitäten. Dieser Erfolg ist in erster Linie der langjährigen Arbeit vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und dem konsequenten Einsatz der Universitätsleitung zu verdanken", sagte Frankenberg am 24. Oktober in Freiburg.

24.10.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

In seinem Festvortrag zum Thema "Quo Vadis Forschung und Lehre" betonte der Wissenschaftsminister, Forschung und Lehre müssten auch in Zukunft als Aufgaben gleichwertig nebeneinander stehen. "Gute Forschung ist eine wichtige Voraussetzung für gute Lehre; an diesem Prinzip der Universität müssen wir festhalten. Die Einheit von Forschung und Lehre darf nicht zur Disposition gestellt werden". Dies bedeute aber nicht, dass jede Professorenstelle mit starren Zeitanteilen für Forschung und Lehre versehen werden müsse. "Wir geben den Hochschulen durch unser neues Hochschulgesetz die Möglichkeit, die Aufgaben in Forschung und Lehre innerhalb der Hochschule flexibel auszugestalten; Umfang und Qualität der Lehre müssen dabei unverändert gewährleistet bleiben".

Der Minister betonte die gemeinsame Verantwortung von Land und Hochschulen für die kommende Generation der Studierenden. "Die in den nächsten Jahren an die Hochschulen drängenden Studienanfänger müssen die Chance erhalten, sich bestmöglich in zukunftsträchtigen Fächern zu qualifizieren. Deshalb bauen wir die Hochschulen aus und schaffen mit unserem Programm Hochschule 2012 zusätzliche Studienplätze".

Der Wissenschaftsminister betonte, die Erfolge der baden-württembergischen Hochschulen in der Exzellenzinitiative und in zahlreichen nationalen und internationalen Rankings müsse als Impuls dafür verstanden werden, sich weiter zu verbessern. "Eine zentrale Aufgabe wird es sein, an allen Hochschulen ein eigenes Qualitätsmanagement einzurichten, das die Arbeit in Forschung und Lehre begleitet". Besondere Anstrengungen seien außerdem erforderlich in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und in der Schaffung von Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie.


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