Französische Regierung will im Rahmen ihrer EU-Präsidentschaft ein europäisches Ranking anstoßen

Die französische Regierung hat ihre hochschulpolitischen Ziele im Rahmen der französischen Ratspräsidentschaft bekannt gegeben. Neben einer besseren Koordinierung innerhalb des Europäischen Forschungsraums und der Entwicklung der EU zu einer wahrhaften "puissance spatiale" zählt dazu die Entwicklung eines europäischen Hochschulrankings, um die notwendige Transparenz für eine größere Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern zu fördern.

04.07.2008 Pressemeldung CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Dabei hat laut Le Fiagro der Präsident der französischen Rektorenkonferenz CPU (Conférence des Présidents d' université), Jean-Pierre Finance, sein Interesse am Modell des CHE-Rankings als Grundlage eines solchen europäischen Rankings bekundet.

Hintergrund der Initiative ist nicht zuletzt die Erkenntnis, dass die existierenden weltweiten Rankings die Leistungsfähigkeit der Universitäten vieler europäischer Länder aufgrund methodischer Verzerrungen nicht angemessen würdigen können.


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