German University in Cairo feiert fünfjähriges Jubiläum - Neuer Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die hohe Bedeutung des internationalen Austausches für die Wissenschaft betonte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg heute in Stuttgart anlässlich des fünfjährigen Bestehens der German University of Cairo (GUC). "Die Gründung der German University of Cairo ist eine Erfolgsgeschichte, für die jetzt ein neues Kapitel geschrieben wird. Die Universitäten Stuttgart und Ulm haben einen neuen Kooperationsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit mit der GUC für die nächsten fünf Jahre gestaltet. Schwerpunkt soll der Ausbau der Forschungskompetenz der GUC mit Unterstützung der baden-württembergischen Partner sein", sagte der Wissenschaftsminister.

05.12.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Minister unterstrich die erfolgreiche Beteiligung der Universitäten Stuttgart, Ulm und Tübingen am Aufbau der Hochschule. "Die Landesuniversitäten haben zusammen mit ihren ägyptischen Partnern Curricula nach deutschen Vorbildern entwickelt", so Minister Frankenberg. Rund 6.500 Studierende sind in den Fächern Medien- und Informationstechnik, Materialwissenschaften, Pharmazie, Biotechnologie und Management eingeschrieben. Rund 790 Studierende in Bachelor-Studiengängen und elf Studierende in Master-Studiengängen haben ihr Studium erfolgreich absolviert.

Die im Oktober 2003 gegründete GUC geht auf die Initiative einer Gruppe ägyptischer Wissenschaftler der Cairo University und ägyptischer Investoren zurück. Der Minister dankte dem Initiator Prof. Dr. Ashraf Mansour, der an der Universität Ulm promoviert und habilitiert hat und als "Prime Founder" und Chairman des Board of Trustees der GUC wirkt. "Seinem Einsatz und seiner Überzeugungskraft ist es zu verdanken, dass dieses ambitionierte Projekt realisiert und zum Erfolg geführt werden konnte." Zur Entwicklung der GUC, die heute als Vorzeigeprojekt des deutschen Bildungsexports gilt, haben unter anderem das Land Baden-Württemberg, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft beigetragen.


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