Gesamtangebot an Masterstudienplätzen bedarfsgerecht ausgeweitet
An den deutschen Hochschulen vollzieht sich eine weiterhin positive Entwicklung bei der Umstellung auf die Bachelor- und Masterstudiengänge. Wie die Kultusministerkonferenz in ihrem "Bericht zur Situation im Masterbereich im Wintersemester 2012/2013" feststellt, haben die Universitäten und Fachhochschulen ihr Angebot im Masterbereich auch im vergangenen Jahr bedarfsgerecht ausgeweitet, so dass insgesamt erneut kein Mangel an Masterstudienplätzen zu erkennen ist.
21.06.2013 Pressemeldung Sekretariat der KultusministerkonferenzDie Zahl der Masterstudiengänge konnte im Vergleich zum Vorjahr von 5.379 auf 5.592 erhöht werden. Zugleich ist eine Zunahme der Zulassungsbeschränkungen von Masterstudiengängen an Fachhochschulen (von 34,7 Prozent auf 42,1 Prozent) festzustellen. An den Universitäten ist ein moderater Anstieg (von 20,7 Prozent auf 21,6 Prozent) zu verzeichnen. Einen besonders geringen Anteil zulassungsbeschränkter Masterstudiengänge weisen erneut die Ingenieurwissenschaften an den Universitäten mit 9,3 Prozent auf.
Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Stephan Dorgerloh, erklärte: "Bei einer zunehmenden Zahl von Bachelorabsolventen stellen die Universitäten und Fachhochschulen nach wie vor ein ausreichendes Angebot an Masterstudienplätzen bereit. Die zunehmende Akzeptanz des Bachelors bei den Arbeitgebern trägt zu einer besseren Integration der Absolventen mit ihrem berufsqualifizierenden Studienabschluss in den Arbeitsmarkt bei. Zugleich haben die Länder und Hochschulen ihre Anstrengungen erhöht und das Angebot an Masterstudiengängen nochmals ausgeweitet. Damit stehen den Bachelorabsolventen viele Wege zum direkten Start ins Berufsleben oder zur weiteren Qualifizierung an einer Hochschule offen. Die Kultusministerkonferenz wird ihr Augenmerk weiterhin auf die Entwicklung im Masterbereich legen – insbesondere wegen der gestiegenen Studienanfängerzahlen in den Bachelorstudiengängen."
Keine Kommentare vorhanden