GEW fordert Transparenz für das Universitätsprogramm "Wissen schafft Zukunft II"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW) begrüßt das neue Sonderprogramm "Wissen schafft Zukunft II", weil es den Hochschulen Planungssicherheit gibt und die Umsetzung des Hochschulpaktes nun für weitere fünf Jahre gesichert ist", sagte der GEW-Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer heute gegenüber der Presse. Er bedauere aber, dass die Landesregierung die Verteilung dieser Mittel weder an genügend Transparenz noch an eine Rechenschaft der Hochschulen bindet. Auch wie die einzelnen Stellen eingesetzt werden bzw. in welcher Form die jeweilige "universitäre Spitzenforschung" diese Gelder nutzt, sei leider nicht ausreichend festgelegt.

18.06.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

"Das Land finanziert mit diesen Mitteln zudem nur die im Hochschulpakt 2020 zwischen Bund und Ländern eingegangenen Verpflichtungen zur Aufnahme von rund 5.800 zusätzlicher Studienanfängerinnen und Studienanfänger bis 2010. Das führt dazu, dass die 200 zusätzliche Stellen, verteilt auf elf Hochschulen im Land, lediglich die Aufrechterhaltung des misslichen Status Quo bewirken, mehr aber nicht", kritisierte Hammer. Die Belastungsgrenze für die Beschäftigten an den Hochschulen sei aber längst überschritten. Es werde also weiterhin Studienzeit verlängernde Zustände an unseren Hochschulen wie z.B. überfüllte Hörsäle, schlecht ausgestattete Bibliotheken und viel Seminarausfall, geben, so der GEW-Landesvorsitzende.

Die GEW hält Transparenz bei der Stellenvergabe für dringend erforderlich. So müssten die Universitäten offenlegen, wofür die Stellen eingesetzt werden und nachweisen, dass sich die Betreuung der Studierenden in den Hochschulen tatsächlich nachhaltig verbessert habe.

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GEW Rheinland-Pfalz

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