Großartig: TU Dresden im Exzellenzwettbewerb doppelt erfolgreich!
Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, gratuliert der TU Dresden zu ihrem großartigen Erfolg mit zwei Anträgen im Exzellenzwettbewerb. Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates hat heute bekannt gegeben, dass die Einrichtung eines Exzellenzclusters und einer Graduiertenschule an der TU Dresden im Rahmen der Exzellenzinitiative bis 2011 gefördert werden.
13.10.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusWissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Das ist ein Tag der großen Freude für die Wissenschaft in Sachsen. Herzlichen Glückwunsch den Antragsstellern Prof. Gerhard Rödel und Prof. Michael Brand und ihren Kooperationspartnern. Mit der heutigen Entscheidung hat Dresden jetzt auch aussichtsreiche Chancen, im folgenden Jahr in der Förderlinie Zukunftskonzepte zum Zuge zu kommen. Sie ist die einzige Universität in den ostdeutschen Ländern die bisher diese Voraussetzungen erfüllt."
Unter den Bewerbungen der ersten Antragsrunde des deutschlandweiten Wettbewerbs haben sich die Anträge eines "Cluster of Excellence Regenerative Therapies" und die "Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering (DIGS-BB)" durchgesetzt. Die TU Dresden konkurrierte mit jeweils 39 anderen qualitativ herausragenden Anträgen in den Förderlinien Exzellenzcluster und Graduiertenschule.
Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Die Dresdner Universität kann sehr stolz sein auf das, was sie erreicht hat. Die Förderung des Exzellenzclusters und der Graduiertenschule ist Auszeichnung für bereits international wahrnehmbare exzellente Forschung auf den Gebieten Biomedizin, Biophysik und des Bioengineering in Dresden. Durch die Einrichtung der Graduiertenschule werden an der TU Dresden künftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgebildet, die in den Biowissenschaften zu den besten der Welt gehören werden."
Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Der Erfolg für die TU Dresden ist eine Ermunterung für alle vier sächsischen Universitätsstandorte, auch in der zweiten Runde des Wettbewerbs die Chancen auf eine Förderung zu sehen. Im Januar 2007 entscheiden der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft, für welche der 15 sächsischen Antragsskizzen eine Bewerbung möglich ist."
Besonderer Wert wird in dem Wettbewerb auf eine schon existierende exzellente Qualität der Hochschulen in den jeweiligen Forschungsbereichen gelegt, die sich zum Beispiel in der regelmäßigen Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in widerspiegelt. Die TU Dresden zielt mit dem Exzellenzcluster und der Graduiertenschule auf interdisziplinäre Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten in den Feldern molekulare Zell- und Entwicklungsbiologie, Regenerative Medizin, Bioengineering, Biophysik und Nanobiotechnlogie. Einen großen Anteil hat dabei die bestehende enge Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden. Im Rahmen einer eigenen Promotionsordnung sollen an der Graduiertenschule der deutsche Doktortitel und der englische PhD parallel vergeben werden.
Das Exzellenzcluster wird bis 2011 jährlich mit 1,5 Millionen Euro und die Graduiertenschule mit jährlich einer Millionen Euro gefördert. Damit sollen Forschungsstrukturen verstetigt und die international besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Dresdner Forschungsprofile eingebunden werden.
www.tu-dresden.de
www.wissenschaftsrat.de
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