Gundelach begrüßt Beschlüsse der KMK
Auf ihrer 372. Sitzung hat die Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen, adäquat und schnell auf die vorgebrachten Kritikpunkte am Bologna-Prozess zu reagieren und die Weiterentwicklung des Prozesses gemeinsam mit den Hochschulen voranzutreiben. Hamburgs Wissenschaftssenatorin begrüßt die Beschlüsse der KMK ausdrücklich und verweist auf die bereits im Juli gestarteten Hamburger Reformanstrengungen.
16.10.2009 Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt HamburgWissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: "Die von der KMK beschlossenen Punkte sind zwingend notwendig, um die Wirkungen des Bologna-Prozesses zu analysieren und Schwachstellen in der Umsetzung zu beseitigen. Entscheidend sind eine Reform der Studieninhalte und damit die Straffung und bessere Strukturierung der Curricula sowie eine Verbesserung der Studierendenbetreuung. Mit der Unterzeichnung des Hamburger Memorandums zur weiteren Reform der Studienangebote im Juli 2009 haben wir auf die Kritik der Studierenden am Bachelor-/Master-System reagiert. Die hochschulübergreifende Arbeitsgruppe hat ihre Arbeit im September aufgenommen und erarbeitet derzeit einen ersten Entwurf eines Maßnahmenkatalogs. Im nächsten Schritt werden wir diesen Entwurf mit den Studierenden erörtern. Auf dieser Basis können die Hochschulen dann ihre spezifischen Handlungskonzepte entwickeln."
Hintergrund:
Die Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) sowie die Präsidien der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen haben am 31. Juli 2009 ein Memorandum zur weiteren Reform der Studiengänge unterzeichnet mit dem Ziel, eine Reform der Reform zu initiieren: Die Studierbarkeit der Studiengänge soll verbessert, die Mobilitätsmöglichkeiten der Studentinnen und Studenten erhöht sowie die Berufsqualifikation von Bachelor-Abschlüssen optimiert werden. Der Arbeitsgruppe gehören die Amtsleitung der BWF sowie die für den Bereich Lehre zuständigen Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten der Hochschulen an.
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