Gute Studienbedingungen und vielfältiges Studienangebot an Hochschulen in Baden-Württemberg

Für viele Studiengänge endet die Bewerbungsfrist zum Wintersemester am 15. Juli. Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg betonte das vielfältige Studienangebot und die hervorragenden Studienbedingungen an den Hochschulen und Berufsakademien in Baden-Württemberg. "In Baden-Württemberg kann überall gut studiert werden. Rund 1900 Studiengänge sorgen für ein vielfältiges Angebot. 500 Euro pro Semester, die ja direkt in die Verbesserung der Studienbedingungen fließen, sind für alle Studierenden eine Investition, die sich auszahlt. Wichtig ist, die Studienwahl sorgfältig vorzubereiten und die Informationsmöglichkeiten zu nutzen", sagte Frankenberg am 27. Juni in Stuttgart.

27.06.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Hochschulen aus Baden-Württemberg nähmen in nationalen Rankings durchweg Spitzenstellungen ein. "Die hohe Qualität unserer Hochschulen und Berufsakademien ist kein Zufall. Wir investieren gezielt in Studium und Lehre, haben innovative Lehrprojekte gefördert, die Hochschuldidaktik vorangetrieben und den Landeslehrpreis gestiftet". Der Minister betonte, seit Einführung der Studiengebühren stünden jedes Jahr insgesamt 180 Mio. Euro. zusätzlich für Lehre und Studium zur Verfügung. Bislang sei rund die Hälfte der Mittel in zusätzliches Personal investiert worden. Dadurch seien Gruppengrößen verringert, Betreuungsrelationen verbessert und die Ausstattung der Bibliotheken erweitert worden. Zahlreiche zusätzliche Tutorien seien durch Studiengebühren ermöglicht worden.

Für Studienbewerber sei wichtig, dass sie sich möglichst gründlich über die Studiengänge und deren Anforderungen informieren. Alle derzeit rund 1880 Studiengänge im Land seien in der Datenbank auf www.studieninfo-bw.de erfasst. Die Studienbewerber, so der Minister weiter, müssten die Studienangebote wie auch ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten kennen, um eine möglichst gute Studienfachwahl treffen zu können. "Dies ist das Ziel unserer Informationskampagne ´Gscheit studiert´, die mit www.studieninfo-bw.de, dem "Kursbuch Studium" und anderen Angeboten wie z.B. unseren Studienbotschaftern die Studienvorbereitung schon deutlich verbessern konnte", so der Minister.

Da die Zulassung Sache der einzelnen Hochschulen ist, sollten sich Bewerber rechtzeitig auf den entsprechenden Internet-Seiten erkundigen. In den meisten Fächern bestehen mittlerweile Zulassungsbeschränkungen (Numerus Clausus) mit jeweils hochschulspezifischen Auswahlkriterien, wobei die Abiturnoten nach wie vor einen Schwerpunkt bei der Bewertung bilden. Zusätzliche hochschuleigene Kriterien wie Auswahltests, Auswahlgespräche oder praktische Erfahrungen (z.B. Berufsausbildung) können für Bewerber mit einem schlechteren Abiturschnitt die Chancen auf einen Studienplatz verbessern.

Der Minister wies darauf hin, dass bei Mehrfachbewerbungen einige Regeln zu befolgen seien. Hier gelte es zu beachten, dass man sich an einer Hochschule nur für einen Studiengang (sog. Hauptantrag) und bis zu zwei Alternativen (sog. Hilfsanträge) bewerben kann. Werden mehrere Zulassungsanträge an derselben Hochschule eingereicht, gilt nur derjenige, der während der Bewerbungsfrist als letzter eingegangen ist. Parallele Bewerbungen an mehreren Hochschulen sind jedoch möglich. Frankenberg: "Entscheidend ist aber auch hier wieder, sich frühzeitig zu überlegen, was man wirklich studieren will."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden