Hamburg ist eine der europäischen Topadressen für den Forschernachwuchs
Die Universität Hamburg (UHH) zählt im Bereich der Lehre und Forschungsaktivitäten zur Spitzengruppe europäischer Hochschulen. In dem erstmals vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) europaweit durchgeführten Ranking der wissenschaftlichen Leistung diverser Fachrichtungen an Hochschulen liegt die UHH deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Untersucht wurden die Fächer Physik, Chemie, Mathematik und Biologie.
20.12.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt HamburgMit dem "ExcellenceRanking" gibt das CHE erstmals eine Orientierungshilfe für Absolventinnen und Absolventen, die sich in Masterstudiengängen oder Promotionsprogrammen europaweit weiterqualifizieren wollen. Im ersten Durchgang des Verfahrens wurden die Fächer Physik, Chemie, Biologie und Mathematik betrachtet. In einer Vorauswahl anhand von vier Indikatoren (Zahl der Publikationen, Zitationen im Verhältnis zum Weltstandard, Anzahl der herausragenden Wissenschaftler und Beteiligungen am Marie-Curie-Programm der Europäischen Union) wurden rund 500 Fachbereiche an etwa 250 Hochschulen in 20 Ländern Europas identifiziert, die zumindest bei einem der Kriterien mit herausragenden Leistungen aufwarten konnten und dafür eine "Bronze-", "Silber-" oder "Goldmedaille" erhielten. Deutschlandweit bieten 42 Hochschulen in der Top-Gruppe in den betrachteten Fächern herausragende Forschungsleistungen.
Die Universität Hamburg konnte sich in allen vier Fächern für die Top-Gruppe qualifizieren: Sie erhielt zwei Bronze- und zwei Silbermedaillen beim Kriterium wissenschaftliche Veröffentlichungen, drei Silber- und eine Goldmedaille für den Bereich Zitationen in Publikationen sowie eine Silber- und eine Bronzemedaille für den Anteil international anerkannter Wissenschaftler und die eingewobenen Fördermittel aus dem Marie-Curie-Programm der EU. Die UHH rangiert damit in der Spitzengruppe der analysierten Hochschulen. Interessenten für ein Masterstudium oder eine Promotion haben auf diese Weise erstmals eine Vergleichsmöglichkeit der besten universitären Forschungsstätten in Europa und können sich einen besseren Überblick über die jeweiligen Forschungsstärken der Hochschulen verschaffen. Neben den quantitativen Größen enthält das ExcellenceRanking zahlreiche nützliche Informationen zu Master und Promotionsstudiengängen, Forschungsgruppen und -schwerpunkten am Fachbereich sowie zu Unterkunftsmöglichkeiten oder Studiengebühren. Zukünftig soll das ExcellenceRanking auch auf andere Fächer ausgeweitet werden.
Wissenschaftssenator Jörg Dräger: "Glückwunsch an die Universität Hamburg! Wir brauchen Forschungsexzellenz in Hamburg. Die gute Platzierung im europäischen Ranking belegt einmal mehr die internationale Leistungsfähigkeit Hamburgs auch im naturwissenschaftlichen Bereich."
Prof. Dr.-Ing. habil. Monik Auweter-Kurtz: "Über dieses Ergebnis freue ich mich sehr. Es zeigt, wie anerkannt unsere naturwissenschaftliche Forschung international ist. Ich bin überzeugt davon, dass auch andere Disziplinen unserer Universität bei einem Ranking für den Forschungsnachwuchs gut abschneiden würden. Mit den nun in Aussicht stehenden Masterkapazitäten können wir dem europäischen Nachwuchs nun auch Möglichkeiten bieten, sich bei uns weiter zu qualifizieren."
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