Exzellenzinitiative

Hamburg stellt sich dem Wettbewerb der Forschungsförderung

Im Januar 2009 hat die Hansestadt eine eigene Landesexzellenzinitiative ins Leben gerufen, um Hamburger Forschungsprojekte im bundesweiten Wettbewerb der Forschungsförderung zukünftig besser positionieren zu können. Unter dem Motto "Denn wir wissen, was wir NICHT tun! – Eine Wissenschafts- und Forschungsmetropole stellt sich" präsentiert die Hansestadt im Rahmen eines Parlamentarischen Abends am 4. Mai 2010 in Berlin seine Landesexzellenzinitiative einem breiten bundespolitischen Publikum. Ebenso wird die brandneue, rund 70 Seiten umfassende Broschüre zur Landesexzellenzinitiative, in der alle Forschungsprojekte dargestellt sind, der Öffentlichkeit vorgestellt.

03.05.2010 Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: "Gerade mit Blick auf die forschungsstarken süddeutschen Bundesländer gilt es zu zeigen, dass auch in Hamburg schon heute exzellente Forschung betrieben wird. Mit unserer Landesexzellenzinitiative senden wir ein Signal an die Mitbewerber, dass Hamburg sich dem Wettbewerb stellt und fit macht für die zweite Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern."

Den Abend eröffnen werden Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach und die Vorsitzende des Vorstands der Joachim Herz Stiftung, Frau Petra Herz, jeweils mit einem Grußwort. Den Impulsvortrag "Universität Hamburg 2010ff" hält der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen. An einer Podiumsdiskussion nehmen weiterhin teil: Prof. Dr. Ernst Th. Rietschel, Präsident der Wissenschaftsgemeinschaft Wilhelm Gottfried Leibniz, Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, sowie Prof. Dr. Peter Siegmund, Cluster-Koordinator an der Universität Hamburg, und Prof. Dr. Anita Engels vom Hamburger Klima-Exzellenzcluster "CliSAP".

Hintergrund:
Acht interdisziplinäre Forschungsverbünde (Exzellenz­cluster) sowie fünf Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern (Graduiertenschulen) sind im Rahmen der Hamburger Landesexzellenzinitiative als förderungswürdig ausgewählt worden und werden in den nächsten Jahren mit insgesamt 16, 5 Mio. Euro unterstützt. Die Joachim Herz Stiftung als Partner der Hamburger Landesexzellenzinitiative fördert dabei einen Exzellenzcluster der Universität Hamburg und des DESY mit eigenen Mitteln.

Eine Graduiertenschule dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und ist ein befristetes, strukturiertes Studien- und Forschungsprogramm für Doktoranden. In einer Graduiertenschule lernen, arbeiten und forschen Doktoranden und Postdoktoranden gemeinsam themenzentriert in einem größeren Forschungszusammenhang.

Forschungscluster sind regionale Forschungsverbünde, die die vorhandene Expertise zu einem (größeren) Forschungsthema bündeln. In den Clustern arbeiten alle für das Thema relevanten Einrichtungen und Wissenschaftler/innen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen, um aktuelle und komplexe wissenschaftliche Fragestellungen zu untersuchen.


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