Heidelberg Collaboratory for Image Processing eingeweiht

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat am 8. April das Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) eingeweiht. An diesem Zentrum der Universität soll zukünftig daran geforscht werden, wie Computer die Informationen aus Bildern weiterverarbeiten und Muster erkennen können. Damit sollen wichtige Grundlagen dafür geschaffen werden, dass technische Systeme, z.B. im Bereich Fahrassistenz ,eigenständiger arbeiten können.

08.04.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Das HCI gründet auf der hohen Kompetenz der Universität Heidelberg und ihres Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen. Wissenschaft und Praxis rücken im HCI in der Bildverarbeitung näher zusammen", sagte Wissenschaftsminister Frankenberg. Er wertete die Gründung auch als Erfolg für die Bündelung der Informatik-Kompetenzen in der Rhein-Neckar-Region. Die Integration der früher der Universität Mannheim angehörigen Technischen Informatik in die Universität Heidelberg gehe voran.

Der Minister dankte allen Sponsoren, die sich an der Finanzierung des HCI als Projekt der Public Private Partnership engagierten. Der öffentliche Anteil wird von der Universität hauptsächlich aus den Mitteln erbracht, die ihr im Rahmen der Exzelleninitiative zusätzlich zur Verfügung stehen.

Die fünf am HCI beteiligten Unternehmen (Heidelberger Druckmaschinen AG, Heidelberg Engineering, PCO AG, Robert Bosch GmbH, Silicon Software) tragen rund 60 Prozent des laufenden Budgets. "Das große Engagement der Industrie setzt optimale Voraussetzungen für einen leistungsfähigen Technologietransfer. Es ist ein vielversprechender Ansatz, Unternehmen in Forschungseinheiten auf dem Universitätscampus mit einzubeziehen", so Frankenberg.

Konkrete Anwendungen der Arbeit am HCI können sich beispielsweise in der automatisierten visuellen Kontrolle finden. Auch Kameraaufnahmen sollen aufbereitet und verbessert werden, so dass die relevanten Informationen leichter erfasst werden können. Mit den bestehenden Verbindungen zwischen der Heidelberger Image Processing Group und dem Institut für Umweltphysik kann dies beispielsweise zu einem besseren Verständnis umweltrelevanter Prozesse in der Atmosphäre beitragen.


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