Herrmann und Goppel: "Bayern setzt Maßstäbe beim Hochschulbau – jährlich rund 400 Millionen Euro Investitionen"

"Bayern setzt Maßstäbe beim Hochschulbau. Jahr für Jahr investieren wir rund 400 Millionen Euro in den Hochschulbau. Die klare Botschaft ist, Bayern ist Wissenschaftsstandort Nummer eins in Deutschland", teilten Innenminister Joachim Herrmann und Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel anlässlich einer gemeinsamen Konferenz zum Hochschulbau in Nordbayern am 23. Juni 2008 in Erlangen mit. "Mit 17 großen Baumaßnahmen, Neubauten und Sanierungsmaßnahmen für Hörsaale, Praktikumsräume und Institutsbauten werden wir bis 2011 die Lernbedingungen und die Lehrbedingungen optimieren", so Herrmann. "Dieses Ausbaukonzept zeigt: Wir setzen eine klare Priorität für unsere Hochschulen und schaffen zugleich eine wesentliche Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern", unterstrich Goppel.

23.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die vier bayerischen Leuchtturmprojekte sind der erste Bauabschnitt des Neubaus für das Chemikum der Universität Erlangen-Nürnberg, der Neubau eines Forschungsgebäudes für das Klinikum Erlangen, das Biomedizinische Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München in Martinsried und der Erweiterungsbau des Walter-Schottky-Instituts der Technischen Universität München. Die Minister hoben hervor, dass die Hochschulen aufgrund ihrer hervorragenden Forschungsergebnisse rund 100 Millionen Euro Bundesmittel eingeworben haben.

Allein in den Bau der Universitätsklinika investiert der Freistaat derzeit jährlich rund 140 Millionen Euro. Bei den Universitätskliniken wird in den nächsten Jahren an allen fünf Klinikstandorten, das sind die Universitäten Erlangen, Würzburg und Regensburg sowie die Technische Universität und die Universität München, gebaut. Als Highlights bezeichnete Herrmann den Neubau des Nicht-Operativen Zentrums in Erlangen mit einem Bauvolumen von rund 104 Millionen Euro allein für den zweiten Bauabschnitt, den Neubau des Bettenhauses des Chirurgisch-Operativen Zentrums für das Klinikum Erlangen mit Bauinvestitionen von 50,8 Millionen Euro und den Neubau der Inneren Medizin in Würzburg als zweiten Abschnitt des Medizinisch-Operativen Zentrums mit einem Bauvolumen von rund 156 Millionen Euro.

Die Zahl der Hochschulzugangsberechtigten wird unter anderem wegen der höheren Übertrittsquoten aufs Gymnasium sowie wegen des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2011 in den kommenden Jahren rasant steigen. Goppel: "Wir rechnen bis weit über das Jahr 2020 hinaus mit Studierendenzahlen, die um 20 bis 30 Prozent über den heutigen Werten liegen. Auf diese Entwicklung hat Bayern vorausschauend reagiert. Das Kabinett hat im Juni 2007 beschlossen, bis 2013 eine Milliarde Euro zu investieren und 38.000 zusätzliche Studienplätze an unseren Hochschulen einzurichten." Um das erforderliche Lehrangebot zu schaffen, werden bis 2011 schrittweise 3.000 zusätzliche Stellen aufgebaut.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden