"Hervorragende Zukunftschancen für BA-Absolventen"
"Mit dem Abschluss der Berufsakademie haben die Studierenden eine hervorragende akademische Qualifikation für den Zugang zum Arbeitsmarkt und eine berufliche Karriere. Rund 90% der BA-Absolventen finden direkt nach dem Studium einen Arbeitsplatz - und die Umstellung der Studiengänge vom renommierten BA-Diplom auf den international anerkannten Bachelor-Abschluss schon ab dem Studienjahr 2006/2007 verschafft den künftigen Absolventen noch bessere Chancen." Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 17. November bei der Diplomfeier an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen. Die erfolgreiche Akkreditierung der Bachelor-Studiengänge durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover, so der Minister, werde "die Attraktivität des BA-Studiums weiter erhöhen".
17.11.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergDie Berufsakademie (BA) Villingen-Schwenningen, 1975 als Außenstelle der Berufsakademie Stuttgart mit 15 Studierenden im Studienbereich Wirtschaft eröffnet, wurde 1979 verselbständigt und hat heute gut 1.500 Studierende in zehn Studiengängen. Frankenberg: "Mit der Berufsakademie, einer baden-württembergischen Bildungsinnovation par excellence, wurde ein zukunftsweisendes Modell geschaffen, das die hervorragenden Angebote an unseren Universitäten und Fachhochschulen um ein praxisverzahntes Studienangebot ergänzt." Mittlerweile sei es gelungen, bundesweit die hochschulrechtliche und qualitative Gleichwertigkeit der Abschlüsse an den Berufsakademien mit den Hochschulabschlüssen herzustellen. "Damit eröffnen wir den künftigen Berufsakademie-Bachelors auch den Zugang zu Masterstudiengängen."
Das Studienjahr 2006/2007 werde aber nicht nur von der Umstellung auf die gestufte Studiengangstruktur geprägt sein, sondern auch - unter dem Titel "Hochschule 2012" - von der Herausforderung des breit angelegten Ausbaus der Hochschulen und Berufsakademien. "Die Landesregierung trägt den stark steigenden Studierendenzahlen dadurch Rechnung, dass wir bis zum Jahr 2012 zusätzlich 16.000 Studienanfängerplätze schaffen werden. In der ersten Stufe des Ausbauprogramms in den Haushaltsjahren 2007/8 wollen wir an den Berufsakademien landesweit zunächst 1.500 zusätzliche Studienanfängerplätze einrichten", so der Minister.
An der Berufsakademie Villingen-Schwenningen soll das Studienangebot dabei in Abstimmung mit den Vertretern der Ausbildungsstätten und der Industrie- und Handelskammer (IHK) zunächst um drei zusätzliche Studiengänge in den Bereichen Industrie, Unternehmensberatung und Sozialmanagement bereichert werden. Frankenberg: "Für die Zukunftschancen der jungen Generation, aber auch des Landes Baden-Württembergs ist es von größter Wichtigkeit, junge Menschen für ein Studium in zukunftsträchtigen praxisbezogenen Studiengängen zu gewinnen. Optimismus und Unternehmergeist prägen die heutige Studierendengeneration viel stärker als früher. Die Berufsakademie steht beispielhaft für diese neuen Zukunftschancen der Studierenden."
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