Hochschulen in NRW: Zahl der Studienanfänger erreicht neuen Höchststand

Noch nie haben in Nordrhein-Westfalen so viele junge Menschen ein Studium aufgenommen wie im gerade begonnenen Wintersemester. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand erster vorläufiger Ergebnisse mitteilt, meldeten die Hochschulen des Landes für das aktuelle Wintersemester mit 77 600 Neueinschreibungen 6,5 Prozent mehr Studienanfänger als im Wintersemester 2008/09. Die Gesamtzahl der Studentinnen und Studenten stieg ebenfalls: Ihre Zahl überschritt mit 501 200 wieder die halbe Millionengrenze. Dies war zuletzt im WS 2003/04, also vor Einführung der Studienkonten, der Fall.

20.11.2009 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

An den Fachhochschulen erhöhte sich die Zahl der Studienanfänger gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester um 6,5 Prozent und an den Universitäten des Landes um 6,0 Prozent.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, nahmen zu Beginn des Wintersemesters 2009/10 sechs Hochschulen in Nordrhein-Westfalen den Betrieb auf. Insgesamt 390 Studentinnen und Studenten waren an diesen neuen Standorten eingeschrieben.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die endgültigen von den vorläufigen Zahlen abweichen können und in den vorgenannten Ergebnissen Nebenhörer nicht berücksichtigt sind (ein Student kann beispielsweise als Haupthörer an der Universität Köln ein Lehramtsstudium absolvieren und belegt an der Deutschen Sporthochschule Köln das Studienfach "Sport" - von dort wird er dann als Nebenhörer gemeldet). Würden Haupt- und Nebenhörer zusammengefasst werden - wie dies das Statistische Bundesamt zu tun pflegt -, ergäben sich für Nordrhein-Westfalen folgende Fallzahlen für das Wintersemester 2009/10: 508 300 Studierende (+5 Prozent) und 78 300 Studienanfänger (+7 Prozent). (IT.NRW)

Ergebnisse für einzelne Hochschulen finden Sie im Internet unter: www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2009/pdf/178_09.pdf


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden