Hochschulfusion in Lüneburg

Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Josef Lange zeigte sich erstaunt angesichts der Forderung der Universitätsgesellschaft Lüneburg an das Land, ausreichende finanzielle Mittel für den angestrebten Reformprozess zur Verfügung zu stellen.

22.07.2004 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

"Minister Lutz Stratmann hat bereits am 1. Juli 2004 in einem Schreiben an alle Hochschulen Folgendes mitgeteilt: 'Die Finanzierung der Kosten der Fusion der Universität Lüneburg und der Fachhochschule Nordostniedersachsen [...] müssen und werden nach den Beschlüssen der Landesregierung durch Umschichtungen im Haushalt des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur insgesamt erbracht werden'. Es wundert mich daher sehr, dass die Universitätsgesellschaft trotz dieser verbindlichen Zusage erneute Forderungen stellt."

Lange betonte, dass die beiden Hochschulen erst vor vier Wochen erstmals eine Finanzaufstellung formuliert hätten, die noch nicht detailliert genug sei. "Die Finanzierung einer Hochschule, auch der erweiterten Stiftung Universität Lüneburg, ist abhängig von den inhaltlichen Konzepten der Studiengänge und Forschungsschwerpunkte der sich ergänzenden Universität Lüneburg und Fachhochschule Nordostniedersachsen. Dabei geht es um Inhalte und Studienplatzkapazitäten. Darüber stehen Ministerium und Hochschulen in einem konstruktiven Dialog. Auf der Grundlage fundierter Konzepte, nicht aber auf der abstrakten Forderung nach mehr Geld kann begründet über die Finanzausstattung der erweiterten Universität Lüneburg entschieden werden. Dies war bereits in der Entscheidung des Kabinetts zum Hochschuloptimierungskonzept vom 21. Oktober 2003 so vorgesehen. Dort heißt es ausdrücklich, dass über die Finanzausstattung der beiden Hochschulen im Jahr 2005 und 2006 noch zu verhandeln sei. Diese Verhandlungen laufen."


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