Hochschulpakt beschlossene Sache

(bikl) Die Ministerpräsidenten der Länder haben heute einstimmig den Hochschulpakt gebilligt. Danach sollen die deutschen Hochschulen in den nächsten vier Jahren 1,13 Milliarden Euro erhalten und damit rund zusätzliche 90.000 Studienplätze schaffen. Die Plätze werden dringend benötigt, weil geburtenstarke Jahrgänge und doppelte Abiturientenjahrgänge ins Studium drängen.

13.12.2006 Artikel
  • © TU Dresden

Bis zuletzt umstritten war die Behandlung Berlins, das überproportional viele Studierende ausbildet. Vereinbart wurde jetzt, dass die Hauptstadt eine Vorab-Pauschale von vier Prozent erhält. Dafür verpflichtet sie sich, in den Jahre 2007 bis 2010 durchschnittlich mindestens 19 500 Plätze für Studienanfänger mehr bereitzustellen, als die Stadt für die Eigenversorgung benötigt.

Wissenschafts- und Forschungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner begrüßte die Entscheidung der Regierungschefs von Bund und Ländern: "Dieser Hochschulpakt ist eine große Chance für Berlin. Der Forschungs- und Hochschulstandort wird gestärkt."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden