Hohe Auszeichnung des Bundespräsidenten für Wuppertaler Forscher

Innovationsminister Pinkwart hat den drei Wuppertaler Spitzenforschern der Bayer Schering Pharma AG, Dr. Frank Misselwitz, Dr. Dagmar Kubitza und Dr. Elisabeth Perzborn, zum Gewinn des Deutschen Zukunftspreises 2009 gratuliert. Der Zukunftspreis des Bundespräsidenten gilt als der "deutsche Nobelpreis". Er ist mit 250.000 Euro der höchst dotierte Preis für Forschung und Innovation in Deutschland.

03.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Eindrucksvoller kann man nicht beweisen, dass Investitionen in Forschung und Entwicklung sich auszahlen. Das ist ein i-Tüpfelchen auf der Erfolgsgeschichte von Bayer als Erfinderunternehmen", sagte Pinkwart in seinem Gratulationsschreiben an Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG und diesjähriger Lebenswerkpreisträger des Innovationspreises des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemessen am Umsatz hat Bayer heute mit acht Prozent die dritthöchste Forschungsquote in Deutschland. Kein anderes Unternehmen in Nordrhein-Westfalen investiert mehr Geld in Forschung und Entwicklung, durchschnittlich rund 26.650 Euro pro Mitarbeiter im Jahr.

Das Forscherteam um Frank Misselwitz, Dagmar Kubitza und Elisabeth Perzborn wird für die Entwicklung eines neuartigen Thrombosemedikaments ausgezeichnet. Das Medikament greift gezielt in die biochemischen Abläufe während der Blutgerinnung ein und verhindert so die Entstehung gefährlicher Blutgerinnsel. Vor gut zehn Jahren begann das Wuppertaler Team mit seiner Forschung an der Entwicklung des Wirkstoffs. Seit gut einem Jahr ist das Präparat auf dem Markt. Die Forschung für das Medikament erfolgte vollständig am Standort Wuppertal.


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