Hohe Bewerberzahlen belegen großes Studieninteresse

Zu den Meldungen, wonach bei steigenden Bewerberzahlen gleichzeitig die Zahl der Studienanfänger sinke, stellte eine Sprecherin des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst klar:

04.10.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Das Land hat in Abstimmung mit der Wirtschaft bereits zum Wintersemester 2007/2008 im Rahmen des Ausbauprogramms ´Hochschule 2012´ insgesamt 3154 zusätzliche Studienanfängerplätze geschaffen. Bezugsgröße für die Einrichtung zusätzlicher Studienanfängerplätze ist die im einzelnen Fach jeweils vorhandene Kapazität. Gerade bei den Pädagogischen Hochschulen richtete sich das Programm ´Hochschule 2012´ immer auf eine Beibehaltung der Kapazität mit gleichzeitiger Neuausrichtung der Studiengänge. Im Hinblick auf den Demographischen Wandel und dem damit verbunden sinkenden Bedarf an Lehrkräften wäre es unverantwortlich, junge Menschen in nicht arbeitsmarktrelevanten Bereichen auszubilden."

Im Hinblick auf Bewerbungsverfahren betonte die Sprecherin: "Erfahrungen aus schon existierenden Verfahren, wie etwa dem Medizinertest, zeigen, dass der Test von vielen Studienbewerbern als wertvoll betrachtet wird. Sei es, um sich über die Anforderungen des Fachs bewusst zu werden oder als Chance, doch noch einen Studienplatz zu erhalten, der aufgrund der Abiturnote eigentlich unerreichbar war." Auch in einer unabhängigen Studie zur Bewertung der Studierendenauswahl aus Sicht der Bewerber hatten Studierfähigkeitstests und anforderungsspezifische Auswahlgespräche höhere Akzeptanzwerte als die Schulnoten. Der freiwillige Medizinertest wurde von rund 5200 Studienbewerbern abgelegt, die so ihren Rangplatz für einen der 1653 Studienplätze verbessern konnten. Weiterhin lässt sich der Studienerfolg anhand von Studierfähigkeitstest besser abschätzen.


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