HRK-Präsident: Neues Zuwanderungsgesetz soll die Internationalisierung der deutschen Hochschulen fördern

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) begrüßt, dass von Regierung und Opposition ein Kompromiss in der Zuwanderungsfrage gefunden worden ist. Der Präsident der HRK, Professor Dr. Peter Gaehtgens, formulierte heute die Erwartungen, mit denen die deutschen Hochschulen die anstehende Ausarbeitung des Gesetzestextes begleiten: "Wir freuen uns über die Ankündigung des Bundeskanzlers, dass es die Möglichkeit eines Daueraufenthaltes für Höchstqualifizierte geben soll." Es liege im Interesse der Internationalität der Hochschulen, ausländische Studierende und Forschende im weit höheren Maße als bisher auch für eine lange Dauer aufzunehmen. Der HRK-Präsident erklärte: "Wir erwarten, dass die mit der Ausarbeitung des Gesetzes Beauftragten hierfür die Voraussetzungen formulieren. Hochqualifizierte Hochschullehrer und Wissenschaftler müssen wissen, dass sie auf verlässlicher Grundlage nach Deutschland kommen können - auch mit ihrer Familie. Wir hoffen, dass der Gesetzgeber diese Bestrebungen unterstützt."

09.06.2004 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Gaehtgens erklärte abschließend: "Die von den Kompromissparteien angekündigte 'Modernität' des Zuwanderungsgesetzes übersetzen wir vor allem mit 'Internationalisierung' und 'Mobilität'. Mit Umsetzung dieser Ziele können die Hochschulen einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung jener Ziele leisten, die die Politik mit dem neuen Zuwanderungsgesetz anstrebt."


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