Humboldt-Ranking

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat der Georg-August-Universität Göttingen ein besonders hohes Maß an internationaler Reputation bescheinigt. Grundlage ist das jetzt veröffentlichte "Humboldt-Ranking", das die Forschungsaufenthalte der von der Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger an deutschen Forschungseinrichtungen bemisst.

01.06.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Demnach gehört Göttingen als einzige norddeutsche zu den zehn besten Universitäten in Deutschland. "Das Humboldt-Ranking", erläutert Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann, "ist Ausweis des Erfolgs unserer nachhaltigen Strukturmaßnahmen am Wissenschaftsstandort Niedersachsen und der exzellenten Forschungsarbeit in Göttingen."

Das Humboldt-Ranking ermittelt nach Angaben der Alexander von Humboldt-Stiftung, wie attraktiv deutsche Forschungseinrichtungen im internationalen Vergleich sind. In den Jahren 2001 bis 2005 gab es insgesamt 4.943 Forschungsaufenthalte von "Humboldtianern" in Deutschland. Hinter jedem Aufenthalt stehe die Entscheidung eines Stipendiaten für einen Gastgeber und Kooperationspartner in Deutschland aufgrund wissenschaftlicher Qualität und internationaler Reputation und damit die Aussage wie attraktiv das Land generell für Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland ist. So weist das Humboldt-Ranking aus, in welchen Fachbereichen die Forschung so gut ist, dass sie den internationalen Wettbewerb um die Besten gewinnt und welche Wissenschaftler in Deutschland besonders intensive internationale Kontakte pflegen. "Wir können der Georgia Augusta nur gratulieren für den guten Ruf, den sie in der internationalen Forschungslandschaft genießt", so Wissenschaftsminister Stratmann. "Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking ist ein wichtiger Indikator für die Reputation Göttingens aufgrund internationaler Kontakte und damit auch für das wissenschaftliche Ansehen Niedersachsens", so Stratmann.

Die Humboldt-Stiftung sieht die Georgia Augusta nach Fachgebietsgruppen 2001 bis 2005 in Naturwissenschaften auf dem 10. Rang, in Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften auf dem 9. Rang, und in Lebenswissenschaften auf dem 4. Rang. Das vollständige Ranking steht unterwww.avh.de zum Download bereit.


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