Immer mehr Frauen promovieren

Immer mehr Frauen an Bayerischen Universitäten machen ihren Doktor. Wie Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Montag in München mitteilte, wurden im Prüfungsjahr 2003 1.346 Doktortitel an Frauen verliehen, 5,1% mehr als im Vorjahr und so viele wie nie zuvor. Der Anteil der weiblichen Doktorandinnen stieg auf den Höchststand von 39%. "Die erfolgreiche Förderung von Frauen in der Wissenschaft halte ich für einen wichtigen Gradmesser für die Reformfähigkeit einer Hochschule", hob der Minister hervor. "Das Potential, das Wissenschaftlerinnen für die Forschung an unseren Hochschulen darstellen, muss vollständig genutzt werden."

27.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses sei eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben der Hochschulen, so Goppel, und werde deshalb schwerpunktmäßig gefördert: Rund 4 Mio. Euro standen 2004 Bayerns Hochschulen zur Förderung von Frauen zur Verfügung, vor allem für Stipendien für Doktorandinnen, für Postdoktorandinnen, Habilitationsstipendien und die Vergabe von Habilitationsstellen; das ist doppelt so viel wie im Jahr 2000. Goppel: "Dass unsere Fördermaßnahmen greifen, zeigt der ständige Anstieg der Doktorandinnen in den letzten Jahren."


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