Innovationscluster "Future Security Baden-Württemberg" eröffnet

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg hat am 16. Oktober in Freiburg den Innovationscluster "Future Security Baden-Württemberg" eröffnet. 21 Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen bündeln in diesem Cluster ihre Kompetenzen in der Sicherheitsforschung.

16.10.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Forschungsleistungen im Innovationscluster werden einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer freiheitlichen Gesellschaft leisten, denn Freiheit und Sicherheit bedingen einander", sagte Frankenberg. Der Sicherheitstechnologie werde eine enorme wirtschaftliche Dynamik vorausgesagt. "In Baden-Württemberg gibt es die meisten Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich der Sicherheitsforschung, wir werden von diesem Aufschwung besonders profitieren", so der Minister.

Die Koordination des Clusters übernimmt das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik in Freiburg. Das Land und die Fraunhofer-Gesellschaft fördern den Cluster in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 3 Mio. Euro. Inhaltliche Schwerpunkte sind der Schutz von Infrastrukturen, die Identifikation von Explosionsstoffen und gesellschaftliche Aspekte der Sicherheitsforschung.

So soll etwa in einem Kooperationsprojekt ein Warnsystem für Tunnel entstehen, in dem Sicherheitskräfte automatisch über Ort und Art von Schäden informiert werden. Entsprechende Sensoren sind in den Wänden integriert. Dies könnte bei Unfällen oder Naturkatastrophen von entscheidender Bedeutung sein.

Das Land fördert die strukturelle Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Landesweite Technologieplattformen wie zum Beispiel Baden-Württemberg: Connected (bwcon) oder Photonics BW sind dabei bedeutende Instrumente. Mit dem neu eröffneten Innovationscluster wird das Spektrum um die Sicherheitstechnologie erweitert.

"Die Landesregierung verfolgt eine konsequente Clusterpolitik als wesentlichen Teil ihrer Innovationspolitik. Das Ziel besteht darin, Kompetenzen regional oder thematisch zu bündeln, Netzwerke zu bilden und Wertschöpfungsketten zu schaffen. Bei der Entwicklung von Innovation stehen Wissenschaft und Wirtschaft in einem engen symbiotischen Verhältnis. Wir brauchen deshalb international leistungsfähige Forschung, aber vor allem auch Unternehmen, die dieses Wissen zeitnah umsetzen", sagte Frankenberg.


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