Statistik

IT.NRW legt aktuelle Broschüre "Hochschulen in NRW" vor

(IT.NRW). Durch den doppelten Abiturjahrgang war die Zahl der Studierenden im Jahr 2013 in NRW mit 686 569 Personen um 7,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, schrieben sich im Wintersemester (WS) 2013/14 rund 40 Prozent der Abiturient(inn)en dieses Jahrgangs für ein Studium ein. In den beiden Jahren zuvor hatte sich noch fast jede(r) zweite qualifizierte Schulabgänger für ein Studium eingeschrieben.

26.11.2014 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Diese und weitere Informationen über die Hochschulen sind der Broschüre "Hochschulen in NRW: Statistik kompakt" zu entnehmen. In kurzer und anschaulicher Form bietet die Publikation einen Überblick über das Hochschulwesen des Landes. Die allgemeine Entwicklung der Studierenden- und Absolventenzahlen wird ebenso präsentiert wie die Personal- oder die Finanzausstattung der Hochschulen. Dargestellt werden überwiegend Landesergebnisse; zum Teil sind aber auch Daten nach Hochschularten oder für einzelne Hochschulen enthalten. Nachfolgend finden Sie einige interessante Informationen aus der Broschüre:

  • Die Zahl der "Bildungszuwanderer" steigt in NRW bereits das dritte Jahr in Folge; im WS 2013/14 hatten über 50 000 Frauen und Männer die erforderliche Vorbildung im Ausland erworben (+7,0 Prozent geg. WS 2012/13). Neben China hat vor allem die Zuwanderung aus Österreich und Indien zugenommen (+11,6 bzw. +21,9 Prozent).

  • MINT-Fächer verzeichneten im WS 2013/14 überdurchschnittlichen Zulauf (+263 314 Studierende bzw. +8,3 Prozent). Dabei sind Frauen zunehmend in klassischen Männerdomänen vertreten; der Frauenanteil im Studienbereich Informatik stieg z. B. gegenüber dem Vorjahr von 16,9 auf 18,1 Prozent.

  • Die Zahl der erfolgreich absolvierten Prüfungen erreichte mit knapp 90 000 Prüfungsfällen ebenfalls einen neuen Rekordwert, der weitestgehend auf die zunehmende Weiterqualifizierung der Absolventen zurückzuführen ist. Die Quote der Erstabsolventen sank binnen Jahresfrist von 30,6 auf 30,0 Prozent. Zusätzliches Hochschulpersonal führte zu einem Rückgang der durchschnittlichen Zahl der "Erstausbildungen pro Lehrperson" (von 2,6 auf 2,3 Absolventen im WS 2013/14).


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