Kultusminister Olbertz bei Einweihung des neuen "Biotechnikums" an der Hochschule Anhalt (FH) in Köthen

Am 28.10.2005 um 10.30 Uhr wird das neue "Biotechnikum" an der Hochschule Anhalt (FH) am Standort Köthen eingeweiht. An den Feierlichkeiten nimmt Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz teil. Für den Umbau des Biotechnikums wurden 600.000 € bewilligt. Neben Landesmitteln stammen 320.000 Euro aus Mitteln des europäischen Strukturfonds EFRE. Mit dem Umbau wurden ca. 250 qm Laborfläche neu geschaffen, in denen ein Großteil der technologischen Ausbildung der Biotechnologen und Pharmatechniker erfolgen wird. Der Laborkomplex wird darüber hinaus auch für die Durchführung von Forschungsprojekten und verschiedenen Projekte mit der regionalen Wirtschaft zur Verfügung stehen.

28.10.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

In seinem Grußwort unterstrich der Minister, dass die feierliche Einweihung eines Gebäudes die Fortentwicklung einer Hochschule besonders greifbar mache. Olbertz erinnerte daran, dass der Umbau unter anderem deshalb notwendig gewesen sei, um den Anforderungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge gerecht zu werden. Olbertz: "Die Hochschule Anhalt hat auf vorbildliche Art als erste Hochschule des Landes sämtliche Studienangebote auf Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt und damit den eingeleiteten Bologna-Prozess zügig umgesetzt. Seit dem Jahr 2004 erfolgt nach der Umstellung der Studiengänge die Ausbildung der Biotechnologen zum Bachelor of science in einem 6-semestrigen Studium, ein weiterführender Studiengang zum Masterabschluss befindet sich in Vorbereitung."

Daneben lobte der Minister das durch die Hochschule Anhalt verwirklichte Konzept der Kooperation und Vernetzung verschiedener Fachbereiche. "Angesichts der in Köthen vorhandenen vielfältigen Kapazitäten wird mit der Inbetriebnahme des neuen Biotechnikums ein weiterer Schritt der Profilierung der Fachbereiche für Lebensmittel- und Biotechnologie, Verfahrens- und Umwelttechnik vollzogen", so der Minister.

Neben der angrenzenden Praktikumshalle kann der neue Laborkomplex nicht nur durch die Studierenden für biotechnologische Verfahren und deren praktische Anwendung genutzt werden, sondern dient auch der Durchführung von Forschungsprojekten und Projekten mit der regionalen Wirtschaft. "Das ist aus meiner Sicht ganz besonders zu begrüßen", so Olbertz. "Von diesen praxisorientierten Kooperationen mit der Wirtschaft profitieren nicht nur die Studierenden in ihrer Ausbildung, sondern auch die regionale Wirtschaft erhält durch die entstehenden Synergieeffekte mit der Hochschule Auftrieb."

Zur Konzentration der biotechnologischen Forschung und Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft und Industrie wurde an der Hochschule Anhalt kürzlich bereits das Kompetenzzentrum Life Science als dauerhafte Einrichtung gegründet.


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