Land fördert Studierendenaustausch mit Nordamerika

Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ausgeschriebene Förderprogramm "RISE" (Research Internships in Science and Engineering), das amerikanische und kanadische Studierende als Assistenten für Doktorandinnen und Doktoranden in den Natur- und Ingenieurwissenschaften an deutsche Hochschulen und wissenschaftliche Institute vermittelt, boomt: Im Rahmen des 2004 aufgelegten Programms kommen in diesem Jahr 269 Stipendiaten nach Deutschland. "Um den Erfolg von RISE nachhaltig zu stärken, wird die Landesregierung dieses Programm finanziell unterstützen. Hessen ist damit das einzige Bundesland, das sich auf diese Weise an RISE beteiligt." Das hat Wissenschaftsminister Udo Corts heute in Wiesbaden mitgeteilt.

12.07.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Damit können nicht nur die vom DAAD vorgesehenen 18, sondern weitere zehn Studierende aus Nordamerika hierher kommen. Gemessen an der Zahl der Stipendiaten liegt Hessen damit an vierter Stelle unter den Bundesländern. Der Aufenthalt reicht im Einzelfall von sechs Wochen bis zu drei Monaten; das Stipendium beträgt jeweils rund 700 Euro monatlich.

Mit dem Programm wird der Austausch zwischen Studierenden in Nordamerika und Deutschland gerade auf dem Gebiet der Natur- und Ingenieurwissenschaften gefördert. Die Stipendiaten knüpfen neue Netzwerke, gewinnen Einblicke in den Laboralltag hiesiger Hochschulen und lernen das Leben in Deutschland kennen. Umgekehrt werden deutsche Doktoranden bei ihrer experimentellen Arbeit unterstützt, können Erfahrungen in Mitarbeiterführung sammeln und unter Umständen auch Kontakte zu nordamerikanischen Hochschulen aufbauen.

In diesem Jahr hatten sich 770 Studierende aus den USA und Kanada um ein Forschungspraktikum beworben. Finanziert wird RISE durch Bundesmittel, verschiedene Forschungsorganisationen, die Wirtschaft – und nun eben auch durch die Hessische Landesregierung.


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