Land gratuliert dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, hat heute dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) in Kaiserslautern zum 20-jährigen Bestehen gratuliert. Ihrer Ansicht nach leistet das durch Bund, Länder und Industrieunternehmen gegründete Kompetenzzentrum einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland und damit auch des Wissenschaftsstandorts Rheinland-Pfalz.

25.09.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Das DFKI hat es geschafft, den Wissens- und Forschungsvorsprung insbesondere der USA und von Japan in dem so wichtigen Bereich der Informationstechnologien aufzuholen", sagte Ahnen. Das Kaiserslauterer Institut mit Standorten in Saarbrücken und Bremen sei heute das größte und erfolgreichste "Center of Excellence" und Zentrum für anwendungsorientierte Künstliche-Intelligenz-Forschung in Europa. "Es sorgt dafür, dass Spitzenforschung rasch in Produktfunktionen umgesetzt werden kann", erläuterte die Ministerin.

Zahlreiche Wissenschaftspreise, über 3.000 Publikationen, zwölf Habilitationen und 219 Promotionen seien Nachweis der herausragenden wissenschaftlichen Qualität. Das DFKI sei "eine Schmiede für den akademischen Nachwuchs": 54 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums arbeiteten heute als Professorinnen und Professoren an Hochschulen in elf Ländern.

Beeindruckend seien auch die wirtschaftlichen Effekte: So seien außerhalb des DFKI 48 Spin-off-Firmen entstanden, die mehr als 1.200 Hightech-Arbeitsplätze geschaffen hätten. Damit leiste das DFKI einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Südwestpfalz.

Dieser herausragenden Bedeutung trage die rheinland-pfälzische Landesregierung mit einem großen Engagement Rechnung.

Einerseits fördere sie das Institut durch die Bereitstellung Infrastruktur und wissenschaftlichem und nicht-wissenschaftlichem Personal. Andererseits bezuschusse das Land über die Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation gezielt wichtige wissenschaftliche Vorhaben. Seit 1993 habe die Stiftung für 30 DFKI-Projekte rund 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Im vergangenen Jahr habe das Forschungszentrum mit erheblicher finanzieller Unterstützung des Landes einen Neubau im Uni-Pre-Park bezogen. "Mit dem Neubau des DFKI im Uni-Pre-Park hat die Entwicklung des universitätsnahen Geländes zu einem Forschungsstandort mit dem Schwerpunkt in der Informationstechnologie eine Situation geschaffen, die hervorragende Entwicklungschancen nicht nur für die hier angesiedelten Forschungsinstitute, sondern auch für die Technische Universität bietet", sagte Ahnen.

Auf welch beeindruckendem qualitativen und quantitativen Wachstumskurs das DFKI sei, kann man ihrer Meinung nach auch daran ablesen, dass die Kapazitäten des im vergangenen Jahr bezogenen Neubaus schon jetzt nicht mehr ausreichten und ein neuerlicher Bauabschnitt anstehe. "Das Land wird dieses Vorhaben unterstützen", kündigte die Ministerin an.

Sie dankte dem DFKI für die Bereitschaft, sich wie schon beim ersten Bauabschnitt in erheblichem Umfang finanziell für das Vorhaben zu engagieren.

"Der wissenschaftliche und wirtschaftliche Erfolg des DFKI ist das Ergebnis einer 20-jährigen intensiven und engagierten Arbeit", bilanzierte Ahnen abschließend.


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