Land startet Informationsoffensive zur Vorbereitung auf das Studium

Durch gründliche Informationen über das Studium will das Land die Abiturientinnen und Abiturienten bei der Studienfachwahl stärker unterstützen. Dies ist das Ziel einer Informationsoffensive, die das Wissenschaftsministerium in Kooperation mit dem Kultusministerium startet. Im Kern der Kampagne steht das Internetportal www.studieninfo-bw.de, das jetzt online gestellt wird.

08.06.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Wir wollen jungen Menschen an der Schwelle zum Studium besser erklären, welche Möglichkeiten sie haben. Eine gute Vorbereitung auf die Studienentscheidung führt zu einem guten Studium und reduziert das Risiko eines vorzeitigen Studienabbruchs. Dies dient auch der Allgemeinheit, weil die knappen Studienplätze effizienter genutzt werden können", erklärte Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg am 8. Juni in Stuttgart. Kultusminister Helmut Rau: "Es ist wichtig, Gymnasiasten spätestens in der Oberstufe eine erste Orientierung über Studiengänge zu ermöglichen. Vor allen die eigenen Neigungen angemessen zu berücksichtigen und die persönlichen Vorstellungen im Blick auf das gewünschte Studium zu überprüfen, sind die Basis für eine gute Studienwahl".

Wie in der Koalitionsvereinbarung vom April 2006 angekündigt, hat das Wissenschaftsministerium eine Servicestelle "Studieninformation, -orientierung und -beratung" eingerichtet, um eine seit vielen Jahren diskutierte Optimierung der Studieninformation und Studienfachwahl der jungen Leute zu erreichen. Die Kampagne unter dem Motto "Gscheit studiert" mit Plakaten und Faltblättern für die Gymnasien im Land basiert auf einem neuen Internetportal www.studieninfo-bw.de, das alles Wissenswerte zum Thema Studieren (in Baden-Württemberg) erschließt und jetzt ans Netz geht. Begleitend dazu wird das "Kursbuch Studium Ausbildung Beruf" als gedruckte Informationsquelle in neuem Layout aufgelegt. Neben diesem Informationsangebot an die Studieninteressenten geht es den beiden Ministerien vor allem um die Fortbildung der für Studieninformation und -beratung zuständigen Lehrkräfte an den allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien.

Dabei wird an das eingespielte System der "Berufsorientierung am Gymnasium" (BOGY) angeknüpft. Für die mit der Berufs- und Studienorientierung beauftragten 600 Lehrkräfte an den allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien werden die beiden Ministerien regionale Fortbildungsveranstaltungen durchführen. Noch intensiver werden die Mitglieder der regionalen Arbeitskreise Gymnasium - Wirtschaft - Hochschule fortgebildet. Die flächendeckende Versorgung mit der Basisfortbildung soll spätestens 2009 erreicht sein.

Um die Studieninformation und -vorbereitung an möglichst allen allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien des Landes zu unterstützen, wird das Wissenschaftsministerium auf Wunsch den Schulen "Studienbotschafter" schicken. Zentrales Instrument der Fortbildung und Kommunikation in Sachen Studieninformation/-beratung wird ein internetgestütztes Forum für die Studienberater der Hochschulen, die Studienberater der Arbeitsagenturen und die für die Berufs-/Studienorientierung zuständigen Lehrkräfte der Gymnasien sein.


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