Landesstatistiker veröffentlichen erste Zahlen zum Wintersemester

Erfreut zeigte sich Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart darüber, dass die technischen Studiengänge offensichtlich auch im aktuellen Wintersemester an Attraktivität gewonnen haben: "Der Trend bei den Studienanfängern in den technischen Disziplinen zeigt weiter nach oben", sagte Pinkwart anlässlich erster Zahlen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) zu einzelnen Studienbereichen. Bereits im vergangenen Wintersemester war die Zahl der Studienanfänger in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern um knapp zehn Prozent gestiegen.

26.11.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Für das Wintersemester 2008/2009 hat das LDS in seiner heutigen Mitteilung allein für den Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik einen Anstieg der Studienanfängerzahl gegenüber dem Vorjahr um 20,4 Prozent auf rund 8200 bekannt gegeben. Im Studienbereich Elektrotechnik stieg die Zahl der Erstsemester um 9,2 Prozent auf 3600. "Das sind gute Nachrichten angesichts des Ingenieurmangels im gesamten Land", sagte Pinkwart. Einen leichten Rückgang verzeichnete dagegen das Informatikstudium, für das sich rund 6100 Studienanfänger entschieden, das waren 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die Gesamtzahl der Studienanfänger erreicht in diesem Wintersemester laut LDS – wie vom Innovationsministerium zu Vorlesungsbeginn im Oktober prognostiziert – ein Rekordhoch. 71.300 Erstsemester haben nach den vorläufigen LDS-Zahlen im aktuellen Wintersemester ein Studium aufgenommen. "Wir hatten zum Semesterstart 71.800 vorhergesagt, und ich bin optimistisch, dass wir diese Zahl in der amtlichen Endstatistik auch erreichen werden", sagte Pinkwart, der die seit 2006 kontinuierlich steigenden Studienanfängerzahlen als "Nachweis der Attraktivität der nordrhein-westfälischen Hochschulen" wertete. Gegenüber dem Studienjahr 2006 ist die Zahl der Studienanfänger um rund 9000 gestiegen.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden