Mehr als 700 Mio. Euro für sächsische Hochschulinfrastruktur bis 2008 erwartet

Sachsens Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Dr. Matthias Rößler erwartet bis 2008 in Sachsens Hochschullandschaft Investitionen von rund 700 Mio. Euro. Die Infrastrukturinvestitionen beziehen sich auf Baumaßnahmen, Erstausstattungen und Großgeräte. Er appelliert an die Bundesregierung, an der Gemeinschaftsfinanzierung festzuhalten und die Bundesmittel in den nächsten Jahren stabil zu halten und nicht zu kürzen. "Wir brauchen Planungssicherheit. Das sind wir den Hochschulen schuldig. Sachsen wird seinen Konfinanzierungsanteil von gut 50% wie bisher auf jeden Fall leisten", unterstreicht Rößler.

26.08.2004 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Zu den anstehenden Baumaßnahmen gehören bspw. in Leipzig an der Universität der neue Uni-Campus, das Kinder-Frauen-Zentrum sowie das Studien- und Forschungszentrum Liebigstraße, in Chemnitz an der Universität der Physik-Neubau, die Sanierung des Weinhold-Baus und des Unigebäudes Straße der Nationen sowie in Dresden an der Universität die Neubauten Informatik, Biologie und Verwaltung, das diagnostisch-internistische Zentrum, die Augenklinik und das Versorgungszentrum der Uniklinik. Außerdem soll an der Universität Dresden ein Hochleistungsrechner angeschafft werden, der von allen Hochschulen genutzt werden kann.

Rößler: "Im deutschlandweiten Vergleich gab Sachsen in den vergangenen Jahren im Bereich Hochschulbau/Erstausstattung pro Kopf der Bevölkerung das meiste Geld aus. Ab 2005 werden wir auch zusätzlich in die Buchbeschaffung investieren. Im Rahmen des Hochschulvertrages sind dafür jährlich 5 Mio. Euro vorgesehen."

Seit 1991 sind in Sachsen rd. 2,3 Mrd. Euro in den Hochschulbau, Erstausstattungen und die Anschaffung von Großgeräten geflossen. Damit konnten die Studien-, Lehr- und Forschungsbedingungen bereits wesentlich verbessert werden. Trotzdem gibt es noch Nachholbedarf.


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