Mehr wissenschaftliches und künstlerisches Personal an NRW-Hochschulen

An den nordrhein-westfälischen Hochschulen und Hochschulkliniken waren Ende 2006 rund 45 800 Personen wissenschaftlich und künstlerisch tätig (ohne studentische Hilfskräfte). Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW mitteilt, waren das 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr (2005: 45 300).

26.09.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Knapp die Hälfte des haupt- und nebenberuflich tätigen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den NRW-Hochschulen war teilzeitbeschäftigt (22 300). Rechnet man alle Beschäftigtenfälle in sog. Vollzeitäquivalente um, ergibt sich eine Personalkapazität von insgesamt 31 100 Vollzeitäquivalenten im Jahr 2006. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 1,0 Prozent (2005: 30 800 Vollzeitäquivalente), im Zehnjahresvergleich sogar um 10,1 Prozent (1996: 28 200 Vollzeitäquivalente).

Knapp ein Drittel des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an NRW Hochschulen waren Frauen (32,2 Prozent). Niedriger war der Frauenanteil mit 14,8 Prozent bei den Professuren. Allerdings variiert dieser Anteil zwischen den Fächern erheblich. Während bei den Sprach- und Kulturwissenschaften jeder vierte Lehrstuhl von einer Professorin besetzt war, lag ihr Anteil in den Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften bei 9,6 Prozent und Ingenieurwissenschaften bei 6,5 Prozent.

Neben dem wissenschaftlichen und künstlerisch tätigen Personal waren an den nordrhein-westfälischen Hochschulen und Hochschulkliniken Ende 2006 weitere 48 500 (geg. 2005: -1,9 Prozent) Personen in der Verwaltung, in den Bibliotheken, im technischen Dienst oder als Pflegepersonal in den Hochschulkliniken beschäftigt.


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