Minister Pinkwart: Anderer Verteilungsschlüssel bei Bundesmitteln für Hochschulbau notwendig

Die Verteilung der Bundesmittel für den Hochschulbau im Zuge der Föderalismus-Reform wird auch von der nordrhein-westfälischen Landesregierung kritisch betrachtet. "Leider hat die Vorgängerregierung mit ausgehandelt, dass die Verteilung der Bundesmittel künftig nach dem Durchschnittsvolumen der zwischen 2000 und 2003 abgerufenen Mittel erfolgt.

01.02.2006 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ob diese für NRW ungünstige Regelung noch zu ändern ist, ist schwer abschätzbar", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Da in dem genannten Zeitraum - wie auch in den 90-er Jahren - Nordrhein-Westfalen vergleichsweise wenig in den Hochschulbau investiert hat, erhält NRW künftig weniger Hochschulbaumittel, als ihm nach der Anzahl der Studierenden zustände.

Pinkwart sagte heute in Düsseldorf: "Auf das Missverhältnis habe ich bereits bei den Treffen mit den Wissenschaftsministern und der Bundesbildungsministerin hingewiesen. Wir sind uns mit Ländern wie Niedersachsen und Hessen einig, dass auch im Hinblick auf die wachsenden Studierendenzahlen möglichst bald eine andere Lösung für die Verteilung der Mittel notwendig wäre." Eine Änderung wäre, so Pinkwart, nur erreichbar, wenn die von dieser Regelung begünstigten Länder bei den Schlussberatungen über die Föderalismusreform noch einlenken sollten.


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