Ministerin Barbara Ludwig: Brief mit Aufforderung zur Zahlung von Studiengebühren böser Scherz auf Kosten der Studierenden
"Der Freistaat Sachsen erhebt keine Studiengebühren!", stellt das Ministerium für Wissenschaft und Kunst klar und reagiert damit auf einen Brief, der heute unter Studentinnen und Studenten der Universität Leipzig für Verunsicherung sorgt.
02.05.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusMit einem Schreiben unbekannter Herkunft werden die Studierenden zur Zahlung von Studiengebühren in Höhe von 520 Euro pro Semester aufgefordert. Der Freistaat Sachsen habe die Erhebung von Studiengebühren zum Wintersemester 2006/2007 beschlossen, heißt es in dem Schreiben, das angeblich das Hochschulministerium des Freistaates Sachsen zum Absender hat. Das Ministerium weist die Studentinnen und Studenten darauf hin, in keinem Fall Geld an die angegebene Bankverbindung zu überweisen.
"Dieses Schreiben ist ein böser Scherz auf Kosten der Studierenden", sagt die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig.
Nach Paragraph 27 Absatz 5 des Verwaltungskostengesetzes ist die Erhebung von allgemeinen Studiengebühren für das Erststudium im Freistaat ausgeschlossen. Langzeitstudiengebühren gibt es in Sachsen nicht. Nur in Ausnahmefällen können Studiengebühren für ein Zweitstudium erhoben werden.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst behält sich vor, gegen den unbekannten Absender des Schreibens Strafanzeige zu erstatten.
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