Ministerin Kraft gratuliert den beiden Leibniz-Preisträgern aus NRW

Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hat den beiden nordrhein-westfälischen Preisträgern im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Jahr 2005 gratuliert. Die DFG hat heute bekannt gegeben, dass der Wirtschaftsforscher Professor Axel Ockenfels (35) von der Universität Köln und Barbara Stollberg-Rilinger (49), Professorin an der Universität Münster, den jeweils mit 1,55 Millionen Euro höchstdotierten deutschen Förderpreis erhalten haben.

03.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

In ihrem Glückwunschschreiben an die beiden nordrhein-westfälischen Preisträger betonte Ministerin Kraft: "Ich möchte Ihnen ganz herzlich zu dieser in der Wissenschaftsgemeinschaft bedeutenden Auszeichnung gratulieren. Die Ehrung ist Ausweis herausragender wissenschaftlicher Leistungen. Nicht umsonst werden die Leibniz-Preise auch als deutsche Nobelpreise bezeichnet. Der Leibniz-Preis ist zu aller Erst für Sie persönlich die Würdigung Ihrer auch international bedeutsamen Forschung. Es ist aber darüber hinaus Grund zu Stolz für die Universitäten Köln und Münster und das Wissenschaftsland Nordrhein-Westfalen. Insbesondere freut es mich, dass mit Professor Ockenfels der zweitjüngste Preisträger für 2005 aus Nordrhein-Westfalen kommt. Das bestärkt mich in meinen Anstrengungen, dieses Land gerade für junge Wissenschaftler zu einem attraktiven Standort auszubauen."

Die Preisträger können die Mittel zur Erweiterung ihrer Forschungsmöglichkeiten und zur Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftler einsetzen.

Professor Ockenfels, der seit 2003 Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaft an der Universität Köln ist, erforscht die strategischen und rationalen Rahmenbedingungen, die Menschen bei ökonomischen Entscheidungen speziell bei Internet- und Auktionsmärkten beeinflussen.

Schwerpunkt der Arbeit von Frau Professorin Stollberg-Rilinger, seit 1997 Professorin für neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der frühen Neuzeit an der Universität Münster, sind die politischen und kulturellen Bewegungen im 17. und 18. Jahrhundert. Sie erforscht den Bereich der großen Ideen und verfassungsgeschichtlichen Entwicklungen und der sozial- und kommunikationsgeschichtlichen Innovationen.


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