Neuer Studiengang "Bildung und Erziehung in der Kindheit"
Ein einzigartiger neuer Studiengang wird ab dem Wintersemester an der Fachhochschule Potsdam (FHP) angeboten: "Bildung und Erziehung in der Kindheit".
07.06.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgIn Potsdam stellten heute Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Bildungsminister Holger Rupprecht, die Rektorin der FHP Prof. Dr. Helen Kleine und die Hochschulprofessorin Christiane Ludwig-Körner den innovativen Bachelor-Studiengang vor.
Das neue Angebot zielt auf eine Ausbildung von Fachkräften für eine qualifizierte psychologisch-pädagogische Arbeit mit Kindern auf verschiedenen Berufsfeldern. Während des Studiums sollen Kompetenzen vermittelt werden, die die Absolventen für eine Tätigkeit im Bereich der Kindertageserziehung, in Ganztagsschulen, in der pädagogischen Arbeit im Schnittstellenbereich Schule-Gemeinwesen, in der Familienbetreuungsarbeit, in Elternberatungsstellen und insbesondere zur Übernahme von Leitungsfunktionen qualifiziert.
Geschaffen werden 25 Studienplätze. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Zulassungsvoraussetzungen sind die allgemeine Hochschulreife, Vorpraktika im erzieherischen oder pädagogischen Bereich oder Berufspraxis sowie ein Eignungstest.
Es ist der FH Potsdam gelungen, für den Studiengang eine weitere Stiftungsprofessur einzuwerben, die "Sigmund Freud Stiftungsprofessur" mit einem psychoanalytischen Schwerpunkt, finanziert durch die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Gemeinsam mit weiteren Lehrkräften der Fachhochschule, zwei Fachschullehrern und in Kooperation mit Studienangeboten der Uni Potsdam werden hier Kompetenzen gebündelt, die sich gut in das Netz "Soziale und kulturelle Gestaltung der Gesellschaft" der Hochschule einfügen.
"Ich freue mich, dass wir mit diesem Angebot einmal mehr neue Wege beschreiten und zeigen können, dass sich unsere Hochschulen modern, angebotsorientiert und im Interesse des Landes weiterentwickeln", betonte Ministerin Wanka.
Minister Rupprecht unterstrich: "Wir brauchen hochqualifiziertes Personal insbesondere im Leitungsbereich von Kitas, da neue wichtige Zusatzaufgaben wie beispielsweise der Bildungsauftrag von Kitas die Anforderungen erhöhen."
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