Niedersachsen

Niedersachsens Hochschulen erzielen Erfolge in der Exzellenzinitiative

Niedersachsens Hochschulen erzielen auch in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative beachtliche Erfolge. So konnte sich beispielsweise der hochschulübergreifende Exzellenzcluster "Hearing4all" als neuer Antrag sofort im Exzellenzwettbewerb durchsetzen. Die federführende Universität Oldenburg und die Medizinische Hochschule Hannover können mit den bis zu 34 Millionen Euro die bereits heute international beachtete Hörforschung weiter ausbauen. Zudem erhält Niedersachsen drei Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule. Bis 2017 fließen somit insgesamt über 100 Millionen Euro zusätzlich an niedersächsische Hochschulen.

15.06.2012 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka sagt: "Der Erfolg ist in erster Linie Ergebnis herausragender wissenschaftlicher Arbeit an unseren Hochschulen. Dafür zolle ich Respekt und Anerkennung und spreche allen Beteiligten meinen ausdrücklichen Dank aus." Ministerin Wanka betont zudem, dass das eingeworbene Geld dem gesamten Forschungs- und Hochschulstandort Niedersachsen zu Gute kommen wird. "Mit Summen dieser Größenordnung können Forschungsergebnisse erzielt werden, die sonst kaum erreichbar wären. Wir haben die Chance erhalten, unsere Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten Jahren deutlich zu steigern."

Auch die Fortsetzung des Exzellenzclusters "REBIRTH" der Medizinischen Hochschule Hannover beweist die herausragende Forschungsstärke und internationale Sichtbarkeit der exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Georg August Universität kann für die Graduiertenschule "Göttinger Graduiertenschule Neurowissenschaften, Biophysik und Molekulare Biowissenschaften" und den Exzellenzcluster "Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns" mit bis zu 45 Millionen Euro rechnen. Das Zukunftskonzept der Universität Göttingen wird nicht verlängert.

Für die Exzellenzinitiative II stehen bis November 2017 rund 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung, von denen der Bund 75 Prozent trägt. Das jeweilige Sitzland der ausgewählten Hochschule ergänzt 25 Prozent. Das Land Niedersachsen ist mit 4 von 9 finalen Anträgen in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative erfolgreich. Die Fördersummen können noch variieren, da die genaue Mittelverteilung erst nach der heutigen Entscheidung ermittelt wird.


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