Hochschullehre

NRW-Hochschulen: Jede vierte Habilitation von einer Frau abgeschlossen

Im Jahr 2009 haben 332 Personen erfolgreich ein Habilitationsverfahren an einer nordrhein-westfälischen Hochschule abgeschlossen. Damit ist die Zahl der Habilitationen seit zwei Jahren nahezu unverändert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurde jede vierte Habilitation von einer Frau abgeschlossen.

14.04.2010 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Besonders häufig habilitierten Frauen in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (41 Prozent) und Humanmedizin (32,5 Prozent). Bei den Männern legte jeder Zweite (46,2 Prozent) seine Habilitation im Bereich Humanmedizin ab, gefolgt von Mathematik, Naturwissenschaften (23,3 Prozent) sowie Sprach- und Kulturwissenschaften (15,3 Prozent). Der Ausländeranteil der neu Habilitierten lag bei 5,4 Prozent.

Durchschnittlich waren die erfolgreichen Habilitanden im Jahr 2009 etwa 40 Jahre alt, die vier jüngsten waren 30 Jahre alt.

Die Habilitation ist das klassische Verfahren, mit dem Wissenschaftler/-innen ihre Lehrbefähigung nachweisen und somit in der Regel für Lebenszeitprofessuren berufungsfähig sind. Mit der Änderung des Hochschulrahmengesetzes im Jahre 2002 wurde mit der sogenannten Juniorprofessur eine alternative Qualifizierungsform für Lebenszeitprofessuren geschaffen. Angaben zu den Juniorprofessoren sind in den obigen Daten nicht enthalten. (IT.NRW)


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