NRW bei Studierendenmobilität bundesweit an der Spitze
Nordrhein-Westfalen bleibt das Bundesland mit den meisten internationalen Studierenden. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
15.05.2025 Bundesweit Pressemeldung Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)Kein anderes Bundesland zählt mehr internationale Studierende als Nordrhein-Westfalen: Im Wintersemester 2023/24 waren an den Hochschulen des Landes 78.293 Studierende aus dem Ausland eingeschrieben – das entspricht einem Anstieg von 13,5 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2018/19 (damals: 68.992 internationale Studierende). Damit liegt NRW deutlich vor Bayern (67.495) und Baden-Württemberg (36.127). Der Anteil internationaler Studierender an allen Studierenden betrug knapp 11 Prozent.
Auch bei der internationalen Mobilität im EU-Programm Erasmus+ zählt Nordrhein-Westfalen zu den wichtigsten Zielregionen in Deutschland: Im Jahr 2023 kamen 3.395 internationale Erasmus-Studierende an Hochschulen in NRW – der dritthöchste Wert aller Bundesländer, hinter Baden-Württemberg (3.853) und Bayern (3.697).
Insgesamt studierten im Wintersemester 2023/24 rund 380.000 internationale Studierende an den Hochschulen in Deutschland. Weitere Zahlen und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland und weltweit finden Sie in der neuen Ausgabe von „Wissenschaft weltoffen kompakt 2025“.
- Internationale Studierende – ein wirtschaftlicher Gewinn für Deutschland
- Neue Impulse zur Internationalisierung von Hochschulen und Wissenschaft
- Fachkräftemobilität durch Aus- und Weiterbildungspartnerschaften stärken
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