Deutschland auf Platz 3

OECD-Studie bewertet die Attraktivität von Ländern für mobile Talente

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) stellt heute in Berlin eine neue Studie vor, die die Anziehungskraft für internationale Hochqualifizierte nach Indikatoren analysiert.

31.05.2019 Bundesweit Pressemeldung Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • © www.pixabay.de

Besonders gut fällt die Bewertung des Studienstandorts Deutschland aus: Auf dem dritten Platz liegt Deutschland für internationale Studierende, hinter der Schweiz und Norwegen. Das ganze Feld umfasst 36 Mitgliedsstaaten der OECD, die die höchsten Entwicklungs- und Industrialisierungsstandards aufweisen.

Für DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel bestätigt dies die Erfahrungen aus der weltweiten Arbeit der Förder-Organisation: „Deutschlands Hochschulen haben traditionell weltweit einen sehr guten Ruf. Mit ihrem Engagement in der Internationalisierung und mit ihrer Leistungssteigerung der letzten Jahre sind sie in der Lage, Bewerber und Bewerberinnen anzusprechen: sei es für DAAD-Stipendien, sei es für selbst finanzierte Studienaufenthalte. Wir tun gut daran, diesen erfolgreichen Weg weiterzugehen, nicht zuletzt, weil die weltweite Konkurrenz auch besser wird. Entscheidend ist, dass wir auch weiterhin eine positive Willkommenskultur haben und Angebote für die Integration internationaler Studierender machen.“

In der Marketing-Kampagne ‚Studieren in Deutschland – Land der Ideen‘ arbeitet der DAAD mit den Hochschulen zusammen; Ziel ist, in den global wichtigsten Herkunftsländern für Sichtbarkeit zu sorgen und das gute Image Deutschlands zur Gewinnung von mobilen Studierenden zu nutzen. Die stark gestiegenen Zahlen internationaler Studierender zeigen, dass Deutschland Talente anziehen kann und seine Hochschulen den Vergleich nicht zu scheuen brauchen.

„Wichtig ist es“, so DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland, „auch die Phase nach dem Studium im Blick zu haben. Viele internationale Absolventen wollen nach dem Studium gerne zumindest für eine Zeit lang in Deutschland Arbeitserfahrungen sammeln. Dazu müssen sie sich in der Gesellschaft willkommen fühlen, müssen Chancen zur sozialen Integration haben und am Ende auch das Gefühl, dass sie mit Beruf und Familie vorankommen können.“


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