Patentanmeldungen

Auf vier erfolgreiche Jahre kann die Bayerische Hochschulpatentinitiative ("Bayern Patent") verweisen. Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag in München hervorhob, melden und verwerten Bayerns Hochschulen immer mehr Patente. Seit Beginn der Hochschulpatentinitiative haben die Hochschulen - mit steigender Tendenz - über 900 Erfindungen an das Zentrale Patentbüro gemeldet, die zu etwa 230 Patenten geführt haben.

27.08.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Seit Anfang 2002 wurden 29 Lizenz- bzw. Übertragungsverträge zwischen Bayerns Hochschulen und der Wirtschaft abgeschlossen, 16 dieser Verträge sind seit Mitte 2003 zustande gekommen. Goppel: "Diese Entwicklung ist ein deutlicher Beleg für die Bedeutung der Bayerischen Hochschulpatentinitiative, die zum Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beiträgt."

Bayern Patent - eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung - ist im Juli 2000 mit dem Ziel gestartet, die Zahl der Erfindungsmeldungen an Hochschulen und damit den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse von der Hochschule zur Wirtschaft durch professionelle Beratung und Verwertung zu fördern. Unterstützung durch "Bayern Patent" erfahren die Hochschulen bei der Erfindungsverwertung auf drei Ebenen: An neun bayerischen Hochschulstandorten stehen Erfinderberater bereit, die Hochschulangehörige beraten und unterstützen. Das Patentbüro an der Fraunhofer-Patentstelle prüft die Erfindungen auf Patentwürdigkeit sowie Marktwert und spricht nachfolgend Empfehlungen an die Hochschulen zur Inanspruchnahme oder Freigabe der Erfindungen aus. In Anspruch genommene Erfindungen werden für die Hochschulen zum Patent angemeldet und durch das Lizenzbüro an der Fraunhofer-Patentstelle verwertet. Weitere Informationen und aktuelle Technologieangebote sind unter www.bayernpatent.de zu finden.


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