Positive Bilanz bei Juniorprofessuren

Drei Jahre nach der Einführung der sogenannten Juniorprofessuren hat sich diese junge Form der Hochschultätigkeit in Brandenburg gut etabliert.

28.12.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Darauf weist Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hin. Derzeit sind an der Universität Potsdam 18, an der Europa Universität Viadrina fünf und an der BTU Cottbus sieben Juniorprofessoren tätig. Seit der Einführung 2002 wurden insgesamt bereits 34 Juniorprofessuren eingerichtet. "Sowohl von Universitäten als auch von den jungen Wissenschaftlern wurden sie als geeigneter Qualifikationsweg zur Vollprofessur angenommen", unterstrich Wanka.

"Das Ziel, den Stelleninhabern frühzeitig eigenständiges Forschen und Lehren zu ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen um die besten Köpfe zu leisten, wurde ebenfalls erreicht", so die Ministerin weiter.

Grundlage der Berufung der Juniorprofessuren ist das Dienstrecht für Professoren aus dem Jahr 2002. Es verfolgt das Ziel, flexiblere und leistungsorientiertere Beschäftigungs- und Vergütungsstrukturen für Hochschulen und außeruniversitäre Forschung sowie kürzere Wege für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen. Die Juniorprofessoren sind vollwertige Professoren, die selbständig lehren und forschen und nicht wie bisher in der Habilitationszeit als wissenschaftliche Mitarbeiter beziehungsweise Assistenten in Abhängigkeit vom sie beschäftigenden Professor. Zudem dürfen sie unter anderem Promotionen betreuen und verfügen über ein eigenes Budget sowie eine drittmittelfähige Grundausstattung.


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