Sachsen und Großbritannien vereinbaren umfangreiche Kooperation bei Lehrerausbildung
Der Freistaat Sachsen und England werden künftig enger bei der Ausbildung von Lehrern zusammenarbeiten. Das haben heute das Sächsische Kultusministerium und das Department for Children, Schools and Families in the United Kingdom in Dresden beschlossen und einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet.
07.02.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusIm Mittelpunkt der Vereinbarung steht ein Lehramtsanwärteraustauschprogramm mit dem Ziel, die Sprachkenntnisse der Anwärter auf beiden Seiten zu vertiefen. Außerdem sollen im Rahmen der Zusammenarbeit interkulturelle Kompetenzen weiterentwickelt und die pädagogischen sowie didaktischen Fähigkeiten der zukünftigen Lehrer erweitert werden. Ein weiteres Ziel ist der Ausbau und die Neugründung von Partnerschaften zwischen Schulen, Lehramtsanwärtern und Schülern beider Länder.
Das Angebot richtet sich an alle sächsischen und englischen Lehramtsanwärter des 1. Ausbildungsjahres. Die Programmteilnehmer werden für vier Wochen in dem jeweiligen Gastland bleiben. Dort werden sie an einer Grundschule eingesetzt und sollen sich aktiv am Schulleben beteiligen. Die Reisekosten werden von der entsendenden Behörde, die Unterbringungskosten von der aufnehmenden Behörde übernommen. Die Laufzeit des Programms ist zunächst auf zwei Jahre festgelegt.
Keine Kommentare vorhanden