Sachsens Wissenschaft forscht mit ForMaT

13 Forscherteams aus Sachsen haben die erste Hürde beim neuen Förderprogramm "Forschung für den Markt im Team" (ForMat) des Bundesforschungsministeriums (BMBF) genommen und sind nun aufgefordert, einen Projektantrag zu stellen. Das teilten Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Wirtschaftsminister Thomas Jurk mit. "Die sächsischen Bewerber zeigen mit ihrer regen Beteiligung am Wettbewerb, dass sie exzellent und besonders nah am Markt forschen", so Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.

27.12.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Der Wettbewerb ForMaT ist ein Baustein, um die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen in den neuen Ländern weiter voranzutreiben und neue Forschungskonzepte für den Wissens- und Technologietransfer anzuregen", so Wirtschaftsminister Thomas Jurk. Das zur Initiative "Unternehmen Region" gehörende Programm ForMaT richtet sich an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den neuen Ländern. Ziel ist es, noch mehr wirtschaftlich verwertbare Forschungsergebnisse zu gewinnen. Betriebswirte sollen den Teams helfen, sich bereits in einem frühen Projektstadium am Markt zu orientieren. Im Anschluss an die sich über sechs Monate erstreckende erste Bewerbungsphase fördert das BMBF bei positiver Bewertung zwei Jahre lang die Umsetzung der Konzepte mit bis zu drei Stellen pro Forschergruppe.

Von 30 Forschergruppen, die sich in der Endrunde bewerben können, kommen 13 ausgewählte Projektteilnehmer aus Sachsen. Mit fünf Projekten war die TU Dresden erfolgreichster sächsischer Bewerber, gefolgt von der Universität Leipzig und der Technischen Universität Chemnitz mit vier bzw. zwei Projekten. Durchsetzen konnten sich außerdem das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung und das Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik aus Dresden.

In Sachsen pflegen nach einer aktuellen Studie 65 Prozent der Unternehmen Kooperationsbeziehungen zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen und nutzen deren Forschungs- und Entwicklungspotenziale (vgl. Studie von EuroNorm unter www.smwa.sachsen.de). Auch im internationalen Vergleich schneidet Sachsen gut ab. Sachsen belegt demnach bei den wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsdaten den zehnten Rang hinter Baden-Württemberg, Finnland, Schweden, Bayern, Schweiz, Japan, USA, Deutschland insgesamt und Dänemark (vgl. www.innovationsindikator.de).


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