Schub für den Innovationsstandort Golm

Mit einem gemeinsamen Standortmanagement wollen die in Golm ansässigen Wissenschafts- und Wirtschaftseinrichtungen ihre Kräfte bündeln. Ein entsprechender Vertrag wurde heute vor Ort in Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs unterzeichnet.

07.11.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Das Standortmanagement soll zukünftig das Innovationspotenzial des Wissenschaftsparks Golm noch besser für die Wirtschaft des Landes erschließen. Weiteres Ziel ist es, durch eine Intensivierung und Bündelung der Kommunikation sowie durch gemeinsame Maßnahmen und Veranstaltungen den Standort überregional zu profilieren und etablieren. Eingebunden in diese konzertierte Aktion sind auch die umliegenden Gemeinden. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit 370.000 Euro bis 2011. Die wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen sowie die Landeshauptstadt Potsdam beteiligen sich mit Eigenmitteln in Höhe von 124.000 Euro an diesem Projekt.

Wirtschaftsminister Junghanns betonte bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides: "Die Ausgangslage für den Ideentransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist an diesem Standort hervorragend. Mit der heutigen Vereinbarung geben wir den Startschuss für einen Prozess, mit dem wir den hiesigen Schatz an Innovationspotenzial noch besser heben können als bisher. Das stärkt die Wirtschaft in der ganzen Region."

Wissenschaftsministerin Wanka unterstrich: "Hier in Golm sind internationale Spitzenforschung von der Biotechnologie bis zur Gravitationsphysik und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vereint. Die Kooperation zwischen der Hochschule und der außerhochschulischen Forschung sowie der Wirtschaft funktioniert beispielgebend."

Oberbürgermeister Jakobs sagte: "Der Wissenschaftspark Golm ist sowohl in wissenschaftlicher als auch wirtschaftlicher Hinsicht einer der innovativsten und erfolgversprechendsten Standorte in der Landeshauptstadt Potsdam. Ihn weiter auszubauen und zu entwickeln, kann aber nur gemeinschaftlich gelingen. Die Schaffung eines gemeinsamen Standortmanagements ist dafür ein notwendiger Schritt und zugleich ein wichtiger Meilenstein in der Zusammenarbeit."

Der Geschäftsführer des Standortmanagements Friedrich Winskowski ist überzeugt, "dass ein durch alle Beteiligten abgestimmtes Konzept zum Standortmanagement die Fortentwicklung des Wissenschaftsparks fördert. Chancen, die Potenziale des Parks auszubauen, liegen sowohl in der Identifikation aller anliegenden Institute, Gesellschaften und Unternehmen mit dem Standort als auch in der Vermarktung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes für Investoren. Hierzu trägt auch der weitere Ausbau der Infrastruktur bei. "

Am Standort Golm sind neben der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Potsdam drei Max-Planck-Institute, zwei Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft sowie ein Innovations- und Gründerzentrum mit aktuell 18 Unternehmen angesiedelt. Insgesamt sind dort über 2.000 Menschen beschäftigt und 6.000 Studierende eingeschrieben.


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