Seit Inkrafttreten des neuen Landeshochschulgesetzes sind die Hochschulen für die Berufung von Professoren selbst zuständig

"Die gesetzliche Neuregelung des Landes zur Berufung von Professorinnen und Professoren hat sich in der Umsetzung bewährt. Die Autonomie der Hochschulen wurde im Personalbereich nochmals verstärkt. Vor allem konnte dank des neuen Verfahrens die Dauer der Berufungsverfahren spürbar reduziert werden." Dieses Resümee zog Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 10. August in Stuttgart.

10.08.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mit dem Inkrafttreten des neuen Landeshochschulgesetzes zum Jahresbeginn haben sich auch die Vorgaben zur Berufung von Professorinnen und Professoren geändert. Die künftigen Amtsinhaber werden seitdem nicht mehr vom Wissenschaftsminister, sondern vom Vorstandvorsitzenden oder Rektor der jeweiligen Hochschule berufen. Das Ministerium, dem die Liste mit den potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten vorzulegen ist, muss nur noch das Einvernehmen erklären.

Zur Umsetzung der Neuregelung hat das Ministerium unter Beteiligung der Hochschulen ein Verfahren entwickelt, das einen sachgerechten und möglichst effizienten Ablauf sicherstellt. "Unser Ziel war es, im Sinne einer gesteigerten Autonomie der Hochschulen die ministeriellen Mitwirkungsrechte auf das unverzichtbare Minimum zu reduzieren", so Frankenberg.

Wie eine interne Erhebung zeige, seien an den Hochschulen des Landes seit Anfang des Jahres insgesamt 125 Rufe erteilt worden, erläuterte Frankenberg. In nahezu allen Fällen sei die Einvernehmenserklärung durch das Ministerium in weniger als einem Monat erfolgt.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden